SAP Information Retrieval Framework (IRF) – Umsetzung der EU-DSGVO in der SAP IS-U-Komponente

DSGVO-konforme Auskunft personenbezogener Daten (Auskunftsrecht der betroffenen Person, Art.15 EU-DSGVO) für die Energiewirtschaft

Mit dem SAP IRF (Information Retrieval Framework) stellt SAP ein Framework zur gezielten Suche nach personenbezogenen Daten, zur DSGVO-konformen Einhaltung des Rechts auf Auskunft (Art. 15 EU-DSGVO) im SAP-Standard zur Verfügung. Die EU-DSGVO regelt unter anderem die Verarbeitung personenbezogener Daten. In Artikel 15 EU-DSGVO wird Personen das Recht auf Auskunft garantiert. Danach können betroffene Person von dem für die Datenverarbeitung verantwortlichen Unternehmen Auskunft darüber verlangen, welche Daten dort über Sie gespeichert sind bzw. verarbeitet werden.

Das Auskunftsrecht bezieht sich dabei aber nicht nur auf sogenannte Stammdaten wie etwa Name, Adresse und Geburtsdatum,  sondern beispielsweise auch für das SAP IS-U spezifische Datenmodell sowie die geführte Kommunikation und interne Vermerke (Dokumente, Rechnungen oder Begrüßungsschreiben etc.).

Mithilfe des Frameworks (SAP IRF) können die personenbezogenen Daten von nach Auskunft fragenden Personen identifiziert, strukturiert gesammelt und bereitgestellt werden.

Die Suchergebnisse werden in einer umfassenden Liste (SAP-Systeme auch Entwicklungs-, Test- und Qualitätssysteme sowie angebundene Drittsysteme) bereitgestellt. Diese umfasst neben allen gespeicherten und verarbeiteten personenbezogenen Daten der betroffenen Person auch eine Unterteilung nach dem Zweck (Verarbeitungszweck), für den die Daten erhoben und verarbeitet werden, sowie über weitere Empfänger (Daten an Dritte). Die Liste steht in einem gängigen Format zum Download bereit und kann so den betroffenen Personen zur Verfügung gestellt werden (Verfahrensverzeichnis).

Überblick SAP Information Retrieval Framework (SAP IRF)

Information Retrieval Framework : "Transparenz gewinnt "

Warum SAP IRF?

  • „Transparenz“ in der Datenverarbeitung
  • SAP IRF hilft zu identifizieren:
    • Welche Kategorien personenbezogener Daten liegen vor?
    • Welche Daten (Inhalt, Werte) sind im System vorhanden?
    • Für welche Zweckbestimmung werden die Daten verwendet?

Was bietet SAP IRF?

  • Die relevanten ILM-Objekte mit Personenbezug sind bekannt
  • Aus Datenbanktabellen kann automatisiert ein IRF-Datenmodell generiert werden
  • Das eigene IRF-Datenmodell und SAP-Vorlagen können manuell überarbeitet werden (z. B. Tabelle löschen, Verknüpfungen zwischen Feldern löschen, …)
  • Ein automatisiertes Extrahieren aller Daten je Zweckbestimmung kann durchgeführt werden
  • Das Ergebnis kann nach einer Endkontrolle durch den Datenschutzbeauftragten an den Antragsteller übermittelt werden
  • IRF-Datenmodelle können übernommen werden (Herunter- und Hochladefunktion)

Ergebnisse

  • Generierte Referenzmodelle im System können als Grundlage für Kundenmodelle verwendet werden
  • Übersicht über Daten und Kategorien der Daten
  • Alle Ergebnisse werden dem Antragsteller gemäß den Anforderungen der DSGVO in einer verständlichen Form dargestellt

Schnelle Umsetzung mit dem DSC-Projektbeschleuniger

Unser DSC SAP IRF Beratungs- und Implementierungsansatz ermöglicht eine beschleunigte Umsetzung durch ein bereits vordefiniertes Datenmodell welches wir als Projektbeschleuniger ausliefern. Zusätzlich zu dem Datenmodell werden außerdem Profile zur Optimierung der Datenausgabe und Erweiterungen für spezifische Anforderungen aus der Energiewirtschaft bereitgestellt. Mit diesem Projektbeschleuniger profitieren Sie von einer schnelleren Implementierung und einer effizienten Nutzung der Lösung, sodass Sie automatisiert und konform die Kundendaten zur Verfügung stellen können.

Fazit:

Mit dem Einsatz des SAP IRF und unserem bewährten Projektbeschleuniger können Energieversorger nicht nur ihre Compliance verbessern, sondern auch das Vertrauen ihrer Kunden stärken. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen oder Interesse an einer gemeinsamen Umsetzung haben. Gerne zeigen wir Ihnen unsere Lösung auch direkt live im System, damit Sie sich einen besseren Eindruck unserer Lösung und des verfügbaren Funktionsumfangs sowie der optionalen Erweiterungen verschaffen können.

Erfahren Sie anschaulich gleich mehr zu unserer Lösung in unserem Espresso-Webinar:

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DSC Add-On-Lösungen für SAP ERP, SAP for Utilities und SAP S/4HANA

> 40 fertige Lösungen – #SAPAddOns – stehen derzeit für unterschiedliche Geschäftsbereiche und Prozesse zur Verfügung.

DSC als Kooperationspartner der BSI Business Systems Integration AG

Führender Softwarehersteller von CRM bis CX

Der Schweizer Softwarehersteller BSI bietet mit der BSI Customer Suite eine ganzheitliche Plattform für die Digitalisierung der Kundenbeziehung. Für Retail, Banking, Insurance und Energy & Utilities hält BSI alles bereit, was es für exzellente Customer Experience braucht. Die Basis dafür stellt die langjährige Branchenexpertise dar. In der Versicherungsindustrie gilt BSI als Marktführer für CRM-Software. 130 Banken, Versicherer und Handelsunternehmen erreichen darüber rund 27 Millionen Endkunden in ganz Europa. Das 1996 in Baden gegründete Unternehmen ist mit weiteren 7 Standorten und rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland und der Schweiz vertreten. Zu den Kunden zählen Firmen und Organisationen wie ADAC, Signal Iduna und HDI und weitere marktführende Unternehmen in Europa.

DSC als Kooperationspartner der First Financial Software GmbH

Exchange & Payment Platform

Die First Financial Software GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Aareal Bank AG und der Aareon AG. Im Konzernverbund bündelt sie Spezialkompetenzen im Bereich von Payment-Softwarelösungen für die Immobilienwirtschaft und angrenzende Industrien.

Die Aareal Bank AG bietet in ihrem Geschäftssegment Banking & Digital Solutions Unternehmen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie der Energiewirtschaft umfassende Beratungsservices und Produktlösungen an und bündelt diese mit klassischem Firmenkunden-Banking und Einlagengeschäft.

Die Aareon AG ist führender Anbieter von SaaS-Lösungen für die europäische Immobilienwirtschaft. Sie digitalisiert das Immobilienmanagement mit nutzerorientierten Software-Lösungen, die Prozesse automatisieren, die Beteiligten vernetzen und nachhaltiges und energieeffizientes Handeln unterstützen.

DSC SAP S/4HANA Utilities Sandbox-System

Sammeln Sie frühzeitig wertvolle Praxiserfahrung

Aufgrund des Umfangs und der Komplexität eines Umstiegs auf SAP S/4HANA ist eine sorgfältige, ganzheitliche und vor allem passgenaue Planung für den Projekterfolg von entscheidender Bedeutung. Es ist ratsam, im Vorfeld ein Sandbox-System zu implementieren, um frühzeitig wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln, mögliche Stolpersteine rechtzeitig zu identifizieren und mehr Transparenz und Sicherheit für das eigene Umstellungsvorhaben durch den direkten Vergleich von bestehenden Prozessen und Funktionalitäten mit dem SAP S/4HANA-Standard zu erhalten. DSC unterstützt Energieversorger bei einem beschleunigten und optimalen Einstieg in die weitere SAP S/4HANA-Projektplanung mit einem Best Practice SAP S/4HANA Utilities Sandbox-Paket, welches On-Premise oder auch in der SAP Private Cloud (RISE with SAP) implementiert werden kann.

DSC unterstützt Energieversorger mit einem SAP S/4HANA Utilities Sandbox Best-Practice-Paket für Netz und Vertrieb

Unsere DSC-Experten stehen Ihnen wie gewohnt kompetent und zielorientiert zur Seite. Wir bieten Ihnen unter Berücksichtigung relevanter Faktoren ein praxiserprobtes Vorgehensmodell mit vordefiniertem Funktionsumfang, damit Sie schnell und mit wenig Aufwand ein am SAP-Standard orientiertes SAP S/4HANA Utilities Sandbox-System für Ihre nächsten Projektschritte nutzen können. Nutzen Sie die Erfahrungen aus dem Sandbox-System als Basis für eine Fit-/Gap-Analyse und Fit-to-Standard-Workshops.

Funktionsumfang (Auszug)

Der vordefinierte Funktionsumfang umfasst unterschiedliche Module, orientiert an den SAP-Standardprozessen. Zu den Modulen zählen u. a.

  • SAP S/4HANA Utilities
  • SAP S/4HANA Utilities Customer Engagement
  • SAP Sales und Service Cloud
  • Marktkommunikation

Der Funktionsumfang kann auf Wunsch kundenindividuell erweitert werden. Grundlage hierfür ist ein SAP-On-Premise-System oder die SAP Private Cloud (RISE with SAP).

Funktionsumfang SAP S/4HANA Utilities Sandbox-System

DSC PARTIN-Lösung (EDIFACT-Format) für die Marktkommunikation 2022

PARTIN – neues BDEW-Format für den Austausch von Kommunikationsdaten unter Marktpartnern für die Sparte Strom

DSC PARTIN-Lösung für die Kommunikation zwischen den Marktpartnern Stromlieferant, Netz- und Messstellenbetreiber über die SAP IDoc-Schnittstelle

Mit dem durch die Bundesnetzagentur neu definierten Prozess für den Austausch von Kommunikationsdaten sollen die bestehenden Aufwände für die Pflege von Kontaktdaten in der Marktkommunikation bei allen Energieversorgungsunternehmen (EVU) erheblich reduziert werden. Da es zunächst für diesen neu definierten Prozess (Austausch im EDIFACT-Format) keine SAP-Lösung für den deutschen Energiemarkt für die beteiligten Marktrollen geben wird, müssen Energieversorgungsunternehmen selbst aktiv werden, um den Prozess entsprechend der festgesetzten Fristen umzusetzen. Die DSC PARTIN-Lösung für den  Austausch von Kommunikationsdaten über die SAP IDoc-Schnittstelle bietet eine marktkonforme Lösung für eine reibungslose Ein- und Ausgangsverarbeitung.

Kontaktieren Sie uns gerne für weiterführende Informationen oder für eine Präsentation unserer Lösung.

Folgend ein Auszug der Leistungsbestandteile unserer Lösung:

  • Tabellen und Pflege-Views für die Datenhaltung in SAP IS-U
  • Möglichkeit der Versionierung
  • Triggerreport (Transaktion) zum Erstellen ausgehender IDocs
  • Monitoring über SAP-Standardtransaktion EDATEXMON01 möglich

DSC-Serviceleistungen und Lösungen für optimierte Markt- und Datenaustauschprozesse in der Versorgungswirtschaft

DSC verfügt über langjährige Expertise im Bereich der Marktkommunikation und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Kunden im Bereich der Marktprozesse unterstützt und beraten. Über 100 erfolgreich abgeschlossene Projekte sprechen hier für sich. Das Leistungsspektrum umfasst dabei neben der kompletten Bandbreite der deutschen SAP IDEX-Prozesse auch die länderspezifischen SAP-Lösungen für Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus unterstützen wir Sie gerne beim Umstieg auf die zukünftige cloudbasierte SAP-Lösung für die Marktkommunikation.

MaKo 2022 – DSC PARTIN-Lösung (EDIFACT-Format)

Austausch von Kommunikationsdaten unter Marktpartnern in SAP

Zielsetzung unserer Präsentation ist es, Ihnen neben einer Übersicht der Leistungsbestandteile sowie einer System-Demo auch die Vorteile unserer DSC PARTIN-Lösung für den Austausch von Kommunikationsdaten näherzubringen und vorzustellen.

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DSC-Add-On Abwendungsvereinbarung 2.0 für die Energiewirtschaft

Unsere Lösung befindet sich derzeit bei mehr als 10 EVU in der Implementierung

und erfüllt die neusten gesetzlichen Anforderungen resultierend aus der EnWG-Novelle 2022

Abwendungsvereinbarung für EVU

Weiterentwicklung der bestehenden Add-On Lösung für eine durchgängige Abbildung unter SAP for Utilities (IS-U) für Energieversorgungsunternehmen

Die DSC Abwendungsvereinbarung für SAP for Utilities 2.0 bietet Ihren Kunden eine unterschriftsreife und gesetzeskonforme Abwendungsvereinbarung über die geforderten Ratenlaufzeiten an, ohne hierbei in einen Konflikt mit der bevorstehenden Jahresverbrauchsabrechnung zu geraten.

Die in der EnWG-Novelle 2021 enthaltenen Gesetzesänderungen verpflichten Energieversorgungsunternehmen zur Einführung strengerer Normen für den Verbraucherschutz. Strom- und Gasversorger sind seitdem verpflichtet, ihren Kunden zusammen mit der Androhung der Versorgungssperre eine unterschriftsreife Abwendungsvereinbarung für diese Maßnahme anzubieten. Ein daraus resultierender Ratenplan kann zu Konflikten mit einer anstehenden Verbrauchsabrechnung führen. Die neue EnWG Novelle 2022 verpflichtet Energieversorger außerdem dazu, neben den bereits bestehenden Vorgaben noch weitere Vorgaben umzusetzen. Diese sehen u. a. vor, dass bereits ab der Sperrandrohnung eine Abwendungsvereinbarung auf Verlangen des Kunden angeboten werden muss.

Das DSC Add-On Abwendungsvereinbarung für SAP for Utilities (IS-U) 2.0 bietet eine weitestgehend vollautomatisierte Lösung für diese Vorgaben aus den EnWG-Novellen (2021, 2022). Ratenpläne aus Abwendungsvereinbarungen bleiben von einer Verbrauchsabrechnung unberührt und können so gemäß den Vorgaben der Bundesnetzagentur über einen längeren Zeitraum angeboten werden.

Kontaktieren Sie uns gerne für weiterführende Informationen oder für eine Präsentation unserer Lösung.

 

Im folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Leistungsbestandteile (Auszug) unserer Lösung.

Funktionsumfang DSC Add-On Abwendungsvereinbarung für SAP for Utilities (IS-U):

  • Abwendungsvereinbarung auf Kundenverlangen ab der Sperrandrohung
    • Eigene Transaktion zur Erstellung von Abwendungsvereinbarungen auf Kundenverlangen
    • Individuelle Erstellung im Rahmen vorher definierter Regeln
    • Berechtigungsprüfungen
    • Druck über Korrespondenzcontainer möglich
  • Abwendungsvereinbarung als Anhang zur Sperrankündigung
    • Bereitstellung eines Funktionsbausteins zur Einbindung in das Formular der Sperrankündigung.
    • Der Funktionsbaustein liefert Variablen, ob eine Abwendungsvereinbarung beigefügt wird und falls ja, werden die entsprechenden Textvariablen für Ratenzusammensetzung, Laufzeit, Start, Ende und Weiteres bereitgestellt.
    • Falls eine Abwendungsvereinbarung angeboten werden soll, enthält das Sperrankündigungsschreiben automatisiert einen Anhang mit einer personalisierten Abwendungsvereinbarung.
  • Funktion zur Überwachung/Auswertung der angebotenen Abwendungsvereinbarung
    • Auswertung und Anzeige der erstellten Abwendungsvereinbarungen
    • Beendigung des Angebots nach Erreichen einer Frist oder ausgeführter Sperrung
    • Anzeige der Ursprungsposten
    • Getrenntes Monitoring für unterschiedliche Abwendungsvereinbarungen resultierend aus einem der beiden Prozesse möglich, wenn beispielsweise unterschiedliche Fachbereiche zuständig sind
  • Annahme der Abwendungsvereinbarung
    • Liegt die Information über eine angenommene Abwendungsvereinbarung vor, wird der betreffende Ratenplan automatisiert aufgebaut und die gemahnten Posten werden ausgeglichen. Für die kommende Rechnung gelten die der Abwendungsvereinbarung zugrundeliegenden Posten somit als ausgeglichen. Dadurch ist es möglich, eine Abwendungsvereinbarung mit den damit verbundenen Raten weit über die nächste Turnusabrechnung hinaus anzubieten.
    • Das Korrespondenzereignis zum erzeugten Ratenplan kann für die spezifischen Belange der Abwendungsvereinbarung verwendet/angepasst werden.
    • Die so entstehenden Raten sind in allen bestehenden Standardfunktionen sichtbar und können darüber bearbeitet werden.

Folgende Positionen können Im Rahmen der Add-On-Implementierung individuell an Ihre Prozesse angepasst werden:

  • Überwachungsfunktion für neu erzeugte Sperrbelege
  • Prüfung auf Gewährung einer Abwendungsvereinbarung
    • Mindestfrist seit letzter Abwendungsvereinbarung und Stammdatenprüfung Kundengruppe, Stammdaten, Tarife usw.)
  • Prüfung Postenzusammensetzung auf sperrrelevante Beträge
    • Beispiel: 1/6 letzte JVA oder 2 Abschläge, mindestens 100 € pro Sparte
  • Folgeprozesse
    • Über ein besonderes Ratenmahnverfahren können die besonderen Fristen und Anforderungen der Abwendungsvereinbarung gewahrt werden.
    • Falls die Abwendungsvereinbarung scheitert, kann die Beitreibung für die betreffenden Posten direkt mit verkürzten Mahnfristen oder direkter Sperrbeauftragung fortfahren.
    • Folgeprozesse wie z. B. Rechnungslegung, externe Beitreibung oder erneute Sperre mit gleicher Energiespartenzuordnung können individuell abgebildet werden.

Abwendungsvereinbarung für die Versorgungswirtschaft

DSC entwickelt Lösung für eine durchgängige Abbildung unter SAP for Utilities (IS-U) für Energieversorgungsunternehmen

Änderungen gem. der EnWG-Novellen 2021/2022 für die Grundversorgungsverordnungen

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DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) für eine nahtlos in SAP integrierte digitale Payment-Gesamtlösung

Digitales Forderungsmanagement – Erhöhung der Zahlquote und verbesserte Kundenbindung – effiziente End-to-End-Geschäftsprozesse in SAP ECC und SAP S/4HANA über eine intuitiv bedienbare Zahlungsplattform

Unsere Kooperation mit der First Financial Software GmbH (ein Unternehmen der Aareal Bank Gruppe) schafft eine am Markt einzigartige digitale Payment-Gesamtlösung:  Die First Financial Software GmbH stellt mit der digitalen Zahlungsplattform „Exchange & Payment Platform“ ihren Endkunden eine unkomplizierte Möglichkeit zur Verfügung, mit klassischen sowie modernen Zahlverfahren (Barzahlen / viacash, PayPal. Direktüberweisung, Kreditkarten und Co.) bequem offene Forderungen zu begleichen.

Wir bieten mit der DSC Payment Integration – First Financial Connect eine standardisierte Schnittstellenlösung, welche die nahtlose Integration in bestehende SAP-Prozesse in SAP ECC und SAP S/4HANA ermöglicht.

DSC Payment Integration@BTP

Ab jetzt ist die Integration von modernen Zahlwegen wie z. B. Apple Pay, Google Pay oder PayPal auch über die SAP BTP möglich.

Zentraler Vorteil im Vergleich zur klassischen Lösung: Bestehende SAP-Prozesse können um alternative Zahlwege ergänzt werden, ohne den SAP-Kern im Backend umfangreich anpassen zu müssen. Dies entspricht dem Clean-Core-Ansatz und stellt die Upgrade-Fähigkeit des SAP-Systems sicher, da die funktionale Erweiterung vom ERP-Kern entkoppelt ist.

Dieser Lösungsansatz ist bereits bei zwei Energieversorgern produktiv im Einsatz und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Die Exchange & Payment Platform als digitale Zahlungsplattform der Zukunft

Je nach Anwendungsfall und Kundengruppe der passende Zahlweg

Payment Integration
Wie Verbraucher zahlen möchten

Innovative Bezahlarten wie Barzahlen/viacash, PayPal, Apple Pay, Direktüberweisung, Kreditkarten und Co. erfreuen sich wachsender Beliebtheit. So können sich ein Viertel der Teilnehmer einer BearingPoint-Umfrage vorstellen, zukünftig häufiger auf Online-Bezahldienste zurückzugreifen. Sogar 50 % der Befragten denken, dass sich ihr Zahlverhalten in den kommenden zwei Jahren ändern wird.* Was in anderen Lebensbereichen zur Normalität wird, wird auch in der Versorgungswirtschaft bei Abschlagszahlungen o. ä. Einzug halten.

*Studie von BearingPoint, 2019

Wieso EVU reagieren müssen

Um diesen Änderungen der Kundenerwartungen gerecht zu werden und somit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, sollten Versorger ihren Endkunden künftig vermehrt neue Zahlungswege anbieten. Ob im Standard-Zahlprozess oder auch als Unterstützung im Forderungsmanagement, Mahnwesen oder bei Sperrankündigungen – Versorger können ihren Kunden verschiedene Zahlwege anbieten, mehr Flexibilität ermöglichen und so selbst im Falle einer Zahlungsstörung ein positives Zahlungserlebnis schaffen, welches die Kundenbindung stärkt.

Die Aareal Exchange & Payment Platform
als Lösung

Die Exchange & Payment Platform, kurz EPP, bietet Unternehmen die Infrastruktur, ihren Endkunden die Begleichung offener Forderungen auf unkomplizierte Art und Weise über moderne Bezahlverfahren wie Barzahlen/viacash, PayPal, Direktüberweisung oder per Kreditkarte anzubieten. Für Energieversorger ergeben sich hieraus eine Vielzahl an Use Cases, um durch die Digitalisierung des Forderungsmanagements die interne Prozesseffizienz zu steigern, sich durch einen innovativen Kundenservice vom Wettbewerb abzugrenzen, die Zahlquote zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken.

DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) – vollautomatisierte SAP-Integration zur Anbindung von n-Zahlwegen

Mit der DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) bietet DSC eine Lösung für die nahtlose Integration der Exchange & Payment Platform (EPP) in SAP ECC und SAP S/4HANA. Die Integration der Zahlwege erfolgt somit in Ihre bestehenden SAP Prozesse, ohne dass manuelle Tätigkeiten (wie. z. B. die Verbuchung von Zahlungseingängen) notwendig sind. Gleichzeitig sind Sie komplett flexibel, welcher Zahlweg in welchem Prozess zum Einsatz kommen soll. In folgende Prozesse können die über die EPP angebotenen Zahlwege flexibel integriert werden.

DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) – eine vollautomatisierte SAP Integration zur Anbindung von n-Zahlwegen

Quelle: DSC GmbH

Einheitliche Prozesse und ein zentrales Monitoring ermöglichen einen auskunftsfähigen Kundenservice bei gleichzeitiger Entlastung Ihrer IT-Ressourcen.

Die DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) ist Ihr Projektbeschleuniger, um Ihren Endkunden schnell und effektiv innovative Zahlwege zur Begleichung offener Forderungen anzubieten. Neben der nahtlosen Integration in Ihre bestehenden SAP-Prozesse ist Ihr Kundenservice durch den PI-Monitor jederzeit in der Lage, Ihre Endkunden über den Stand des Zahlungsprozesses zu informieren. Dank der nahezu Echtzeit-Anbindung an die Exchange & Payment Platform (EPP) sind die im PI-Monitor enthaltenen Informationen stets aktuell. Bei der Zustellung der Zahlungsaufforderung an Ihre Endkunden haben Sie maximale Flexibilität: Zum einen können Sie dem postalischen Schreiben einen ausgedruckten viacash-Zahlschein beilegen oder auf das postalische Schreiben einen QR-Code mit dem Link zur Zahlungsplattform andrucken. Zum anderen können Sie die Zahlungsaufforderung auch per E-Mail an Ihre Endkunden senden, sodass dieser mit einem Klick auf den Link seine Zahlung vollständig digital abwickeln kann.

Hauptvorteile

  • Eine SAP Integration für n Zahlwege – einheitliche Prozesse und zentrales Monitoring steigern Ihre interne Prozesseffizienz
  • Nahezu-Echtzeit Informationen ermöglichen auskunftsfähigen Kundenservice
  • Hohe Flexibilität bei der nahtlosen Integration in alle relevanten SAP Prozesse
  • Hohe Flexibilität bei der prozessbezogenen Steuerung der Zahlwege
  • Projektbeschleuniger: mit den standardisierten Schnittstellen und Services geht ein geringer Implementierungsaufwand einher – Entlastung Ihrer IT Ressourcen
  • Investitionssicherheit – Weiterentwicklung wird durch Servicevereinbarung sichergestellt
  • Verfügbar für SAP ECC und SAP S/4HANA

System-Demo

Digitale Zahlungsplattform mit nahtloser Integration in SAP ECC und SAP S/4HANA – je nach Anwendungsfall und Kundengruppe der passende Zahlweg

Szenario I: Erstellung von individuellen Zahlungsaufforderungen aus SAP ECC/SAP S/4HANA

Szenario II: Webportal-Integration der digitalen Zahlungsplattform mit nahtloser SAP-Integration

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DSC als Kooperationspartner der SyncPilot GmbH

Digitaler Vertragsabschluss – Ihr Sofortanschluss an die digitale Vertriebswelt

SyncPilot ist spezialisiert auf digitale Business-Tranformation international agierender Vertriebsunternehmen. Die Gründer verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Aufbau digitaler Wertschöpfungsketten für Vertrieb, Kundenmanagement, Service und Verkauf. Die Lösungen sind Omnichannel-fähig und erweitern die Wertschöpfungskette der Kunden. Abschlüsse lassen sich für einfache, komplexe und beratungsintensive Produkte tätigen – interaktiv, in Echtzeit und Face-to-Face im Online-Dialog.

SAP Utilities Cross Billing (UxB) – Abbildung und Abrechnung von Non-Commodity-Produkten und Paketprodukten in SAP CRM und SAP Convergent Invoicing

Neue Geschäftsmodelle aufbauen, verwalten und abrechnen

Die SAP Lösung Utilities Cross Billing (UxB) ermöglicht den Vertrieb von Non-Commodity-Produkten unter Verwendung der B2C-Standardfunktionalitäten des SAP CRM für die Versorgungswirtschaft in Verbindung mit einer Convergent-Invoicing-Integration. UxB bietet einen massentauglichen, flexiblen und effizienten Ansatz, um neue Produkte (einzelne Non-Commodity-Produkte bzw. Paketprodukte)  in den Markt einzuführen und bei Bedarf entsprechend anzupassen. Die Lösung lässt sich zudem problemlos in die bestehende Abrechnungsarchitektur mit SAP IS-U und SAP CI integrieren, dabei werden wichtige Kernprozesse unterstützt.

Die nachfolgenden Punkte beschreiben die wesentlichen Leistungsmerkmale der SAP UxB-Lösung:
  • Verkauf von Non-Commodity-Produkten unter Verwendung der B2C-Standard-
    funktionalitäten des SAP CRM für die Versorgungsindustrie in Verbindung mit einer Convergent-Invoicing-Integration
  • Non-Commodity-Produkte werden mit SAP PMU modelliert und als UxB-Produkte definiert.
  • SAP UxB-Produkte können unter Nutzung des Produktfinder- und Konfigurationstools, Angebots- und/oder Vertragsmanagement in SAP CRM verkauft werden.
  • Abrechnung der Non-Commodity-Verträge erfolgt in SAP CI
  • Replikation erfolgt unidirektional von SAP CRM in SAP ERP, unter Verwendung der bekannten Replikationsmechanismen. In SAP ERP wird hierfür ein Providervertrag und in SAP CI ein Abrechnungsplan angelegt. Hierfür stehen spezifische Stammdatenvorlagen zur Verfügung.
  • Zählpunkte sind nicht erforderlich.
Systemvoraussetzungen
  • Releasestand SAP CRM 7 EhP4
  • Zusatzmodul SAP Convergent Invoicing (CI)
  • SAP Product Modeling for Utilities (PMU)
Die Lösung bietet folgende Vorteile
  • Versorgungsunternehmen werden effektiv bei der Entwicklung und Monetarisierung neuer Angebote/Produkte (Non-Commodity-/Paketprodukte) unterstützt.
  • Umsetzung neuer Geschäftsmodelle in kurzer Einführungszeit
  • Agile, kundengerechte Abrechnung
  • Durchgängige Prozesse
  • Positives Kundenerlebnis
  • Produktmodellierung
  • Abrechnung (z. B. Boni, Abonnements mit unterschiedlichen Rechnungszyklen etc.)

DSC – Ihr Implementierungspartner

Wir unterstützen Sie kompetent bei der Planung und Umsetzung einer erfolgreichen Integration von SAP Utilities Cross Billing. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir unter Berücksichtigung von Unternehmens- und IT-Strategie, individuellen Geschäftsprozessen und Organisationsstrukturen eine passgenaue, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Implementierungsstrategie. Ergänzend profitieren Sie von unserer jahrelangen Projekterfahrung als SAP-Dienstleister für die Energiewirtschaft in den Bereichen Forderungsmanagement, Vertragskontokorrent/FI-CA und Produktentwicklung bei Energieversorgern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Sprechen Sie uns direkt an, wenn Sie detailliertere Fragen bzw. Interesse an einer Utilities Cross Billing System-Demo haben.