Stammdatenmanagement: DSC-Geschäftspartnerzusammenführung für SAP-Branchenlösungen

Prozesseffizienz durch Datenqualität

Die Sicherstellung einer hohen Stammdatenqualität ist in der heutigen Zeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung, denn eine hohe Datenqualität sorgt nicht nur für verbesserte Prozesse und Kennzahlen, sondern senkt auch Kosten und erzeugt Wettbewerbsvorteile. Standardisierte Lösungen stoßen im Rahmen der zunehmenden Automatisierung und stetig steigenden Komplexität der Geschäftsprozesse jedoch oft an ihre Grenzen, sodass Stammdaten häufig redundant gehalten werden. Erfahrungsgemäß liegt der Anteil an Geschäftspartnerdubletten selbst innerhalb eines Systems bei 10 – 15 %. Insbesondere beim Wechsel in ein neues System (z. B. SAP S/4HANA) ist es wichtig, mit einem sauberen Datenbestand zu starten.

Unsere Lösung ermöglicht die Zusammenführung geschäftspartnerabhängiger Datenobjekte mehrerer Geschäftspartner auf einen ausgewählten Master-Geschäftspartner. Damit kann z. B. bei einer Migration auf eine individuelle Ausprägung von Zusammenführungslogiken verzichtet werden. Die DSC-Lösung arbeitet auf Basis von Datenbankoperationen. Dabei wird beim Umhängen der Objekte eines Partners die alte Partnernummer in allen abhängigen Objekten durch die neue Partnernummer ersetzt. Es entstehen keine Zwischenabrechnungen oder neuen Vertragskonten, und auch bereits geleistete Abschlagszahlungen verursachen keine Probleme. Dadurch erzeugt die DSC-Geschäftspartnerzusammenführung dem Kunden gegenüber nur eine minimale Außenwirkung. Insbesondere die Konsistenz von Adressen und Bankverbindungen bleibt vollständig erhalten.

Die DSC-Geschäftspartnerzusammenführung gliedert sich in drei Schritte:

DSC Geschäftspartnerzusammenführung

Auswirkung des 24h-Lieferantenwechsels: Steigende Anzahl der Dubletten in SAP-Systemen (SAP ECC und SAP S/4HANA for Utilities)

Der neue 24-Stunden-Lieferantenwechsel erhöht die Herausforderungen u. a. im Hinblick auf Dublettenzahl und Datenqualität.

der 24-Stunden-Lieferanten­wechsel ist für End­kundinnen und End­kunden eine posi­tive Ent­wick­lung, da er einen schnelleren und bequemeren Anbieter­­wechsel ermög­licht. Für Energie­ver­sor­gungs­unter­nehmen hin­gegen bringt er erheb­liche Heraus­forderungen mit sich: Die not­wen­digen Nach­arbeiten sowie die Ein­hal­tung des neuen Standards stellen hohe pro­zes­suale Anfor­der­ungen dar und führen zu einer er­höh­ten Komple­xi­tät in den SAP-Systemen. Eine zentrale Heraus­forderung be­steht in der Ver­mei­dung von Dublet­ten, um die Daten­quali­tät im SAP-System (SAP for Utilities und SAP S/4HANA for Utilities) sicher­zu­stellen.

Doch warum ist das so?

Wenn inner­halb eines Tages zahl­reiche Wechsel­pro­zesse an­fallen, steigt die Wahr­schein­lich­keit, dass bei jedem Liefer­be­ginn ein neuer Ge­schäfts­partner an­ge­legt wird, an­statt einen eventuell bereits vor­handenen zu ver­wenden. Der enge Zeit­rahmen von 24 Stunden setzt Ihre Mit­arbei­ten­den unter Druck, schnelle Ent­schei­dungen zu treffen – oder der Pro­zess läuft ohne­hin auto­ma­ti­siert im Hinter­grund ab. Das kann dazu führen, dass Änderungen nicht sorg­fältig ge­prüft werden oder ver­mehrt doppelte Ein­träge ent­stehen.

Hintergrund:

Vor dem 24-Stunden-Liefer­anten­wechsel waren rück­wirkende Ein­züge bis zu 6 Wochen mög­lich, was nun nach dem Format­wechsel nicht mehr mög­lich ist. Wenn sich nun ein Aus­zugs­kunde recht­zeitig ab­meldet, der neue Kunde aber noch nicht be­kannt ist, wird bis dahin oft ein Dummy-Kunde an­ge­legt. Wird nun nach einigen Tagen der neue Ein­zugs­kunde be­kannt und der Liefer­beginnprozess ab­ge­schlos­sen, sind u. U. auf­wen­dige Nach­arbeiten not­wendig.

Folgen für Ihre Datenqualität:

  • Schnelle Zu­nahme von Ge­schäfts­partne­rdublet­ten in der Daten­bank
  • Ver­lust der zentra­len Kunden­sicht ink­lu­sive His­to­rie
  • Offene For­der­ungen und Bo­ni­tät sind bei neuen Kunden nicht sicht­bar

Empfehlung

Setzen Sie auf speziali­sier­te DSC-Produkte zur Sicher­stellung einer hohen Daten­quali­tät – bei­spiels­weise auf die DSC-Geschäfts­partner­zusammen­führung für SAP for Utilities und SAP S/4HANA for Utilities. Diese auto­ma­ti­sier­ten Lösungen unter­stützen Sie dabei, Dubletten­erkennung und -bereinigung effi­zient durch­zu­führen. Durch den Transfer komplet­ter Vertrags­konten von einem Geschäfts­partner auf einen anderen ent­fallen auf­wendige Nach­arbeiten, bei­spiels­weise im SAP FI-CA, was Zeit und Ressourcen spart.

Fazit

Eine Kombination aus technischen Maßnahmen und klar definierten Prozessen ist der Schlüssel, um die Herausforderungen des 24-Stunden-Lieferantenwechsels erfolgreich zu bewältigen. So stellen Sie langfristig eine hohe Datenqualität sicher und profitieren von reibungsloseren Abläufen.

Erfahren Sie anschaulich gleich mehr zu dem beschriebenen Anwendungsfall und zu unserer Lösung in unserem Espresso-Webinar :

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