DSC-Lösung zur Weiterverrechnung von Netzentgelten an Endverbraucher

DIWA: DSC-INVOIC-Weiterverrechnung-AT

Herausforderung Weitergabe Netzkosten – Ein wesentlicher Aufwandstreiber für Strom- und Gaslieferanten ist die Weiterverrechnung der Netzkosten im Rahmen der Energieabrechnung an den Endkunden. In Österreich ist es gängige Praxis,  bei Eingang der elektronischen Netzrechnung (INVOIC) EA16-Belege anzulegen und diese gemeinsam mit der Energierechnung zu fakturieren. Diese Massen an EA16-Belegen verursachen Aufwände in der Fakturierung sowie bei Stornoprozessen – sowohl für die INVOIC als auch für die Endkundenrechnung.

Ein weiteres Problem stellt die mangelnde Transparenz bei Kundenrückfragen zur Rechnung dar. Bedingt durch Systemtrennungen sowie der Tendenz zu monatlichen Rechnungen – auch für Kunden ohne Lastgangmessung – werden die Fallzahlen und damit die Aufwände in Zukunft ansteigen.

DSC-Lösung: Standardprozesse optimieren – Belegvolumen und Aufwand nachhaltig reduzieren

In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus der Energiewirtschaft hat DSC eine praxiserprobte Lösung entwickelt, die die Weiterverrechnung von Netzkosten effizient und zukunftssicher gestaltet. Unser Produkt ermöglicht eine durchgängige 1:1-Weiterreichung elektronisch eingehender Netzrechnungen durch die direkte Übernahme der INVOIC in die Rechnungsbelegzeilen zur Laufzeit der Abrechnung. Dadurch werden klassische, EA16-basierte Prozesse im SAP-Standard gezielt optimiert und in ihrer Komplexität deutlich reduziert.

Die Lösung verbessert die Verarbeitung von INVOIC-Netzrechnungen hinsichtlich Belegvolumen und Transparenz, reduziert Storno- sowie Korrekturaufwände und steigert nachhaltig die Kundenzufriedenheit.

Als Ergänzung zum SAP-Standard, lässt sich die DSC-Lösung nahtlos in bestehende Systemlandschaften integrieren und ist für den Einsatz in SAP for Utilities sowie SAP S/4HANA Utilities konzipiert. Sie fügt sich dabei optimal in bestehende Marktkommunikationslösungen wie IDEX-AT und SAP MaCo-Cloud-Anwendungen ein.

Vorteile und Leistungsmerkmale

  • Deutlich reduzierte Aufwände für den Ausweis und die Weiterberechnung von Netzkosten
  • Qualitätssteigerung im Rechnungsstellungsprozess
  • Kein manueller Nachbearbeitungsaufwand (Korrekturrechnungen)
  • Vereinfachte Abwicklung von Kundenreklamationen durch die direkte Verknüpfung der Netzrechnung über Anlagefakten
  • Storno Endkundenrechnung: Kein erhöhter Aufwand durch EA16-Belege, es wird immer die aktuelle Netzrechnung in der Abrechnung prozessiert
  • Berücksichtigung von Storno oder Neuberechnungen der Netzrechnung: Es wird automatisch immer die letzte gültige Invoice verarbeitet
  • Die Lösung ist sowohl unter SAP for Utilities als auch SAP S/4HANA Utilities einsetzbar
  • Entlastung der Sachbearbeitung
  • Erhöhte Kundenzufriedenheit

Durch die INVOIC-Weiterreichung können sowohl Ressourcen in der Sachbearbeitung als auch in der IT eingespart und damit effizienter eingesetzt werden. Der Einsatz der DSC-Lösung verschlankt und optimiert unsere Prozesse in der Rechnungseingangsverarbeitung erheblich. Insbesondere profitieren wir von einer reduzierten Belegkomplexität sowie einer geringeren Fehleranfälligkeit bei der Weiterverrechnung. Dadurch sinken die Aufwände für Storno- und Korrekturprozesse spürbar, während gleichzeitig die Transparenz in der Abrechnung deutlich erhöht wird. Dies wirkt sich unmittelbar positiv auf die Bearbeitungszeiten im Kundenservice aus, reduziert Reklamationsaufkommen und steigert damit nachhaltig unsere Kundenzufriedenheit.

Dieter Springer, Energiewirtschaftliche Marktkommunikation, Kelag AG

DSC-Testfalloptimierung für die Abrechnung in SAP IS-U und SAP S/4HANA Utilities

Repräsentative Testauswahl statt manueller Einzelfälle – für eine effiziente, transparente und sichere Abrechnung für EVU

Energieversorger stehen in der Abrechnung vor besonderen Herausforderungen: Änderungen in Tarifen, Stammdaten und Marktprozessen müssen zuverlässig umgesetzt werden, ohne die Stabilität der  Abrechnungsläufe und Faktura zu gefährden. Gleichzeitig gilt es, Risiken frühzeitig zu erkennen und Testaufwände wirtschaftlich zu steuern –  bei gleichzeitig begrenzten Zeit-, Personal- und Testressourcen. Fehler in der Abrechnung führen dabei schnell zu zusätzlichem Aufwand, von Rückfragen bis hin zu aufwendigen Klärfallen.

Aus der Abrechnungspraxis für reale Herausforderungen entwickelt

Die DSC-Lösung TEO zur Testfalloptimierung in SAP for Utilities (IS-U) und SAP S/4HANA Utilities unterstützt Energieversorgungsunternehmen (EVU) dabei, ihre Teststrategie schlanker, strukturierter und vor allem aussagekräftiger zu gestalten. Denn mit wachsender Komplexität und steigender Zahl an Abrechnungsszenarien stoßen manuelle Testansätze in der Praxis an ihre Grenzen.

Typische Herausforderungen sind:

  • Hohe Testmengen: Wenn die Anzahl potenzieller Fälle kaum noch wirtschaftlich beherrschbar ist
  • Zeitdruck in Projekten: Wenn Tests schnell vorbereitet werden müssen, ohne an fachlicher Qualität zu verlieren
  • Unsicherheit bei Änderungen: Wenn Anpassungen in der Abrechnung verlässlich abgesichert werden sollen
  • Mangelnde Nachvollziehbarkeit: Wenn nicht klar ist, warum genau diese Testfälle ausgewählt wurden
  • Wiederkehrende Qualitätssicherung: Wenn monatliche oder regelmäßige Abrechnungsläufe effizient kontrolliert werden sollen

Genau hier setzt TEO an: Das Tool unterstützt Fachbereiche dabei, aus vorhandenen Abrechnungsbelegen im SAP-System gezielt die Testfälle auszuwählen, die typische und kritische Abrechnungsszenarien realistisch abbilden. Statt Testfälle zeitaufwendig und manuell zusammenzustellen, ermöglicht das Tool eine strukturierte, datenbasierte Auswahl aus großen Mengen vorhandener Abrechnungsbelege – fokussiert auf die für eine fachlich fundierte Prüfung wirklich relevanten Fälle.

Das Ergebnis: Stabile Abrechnungsläufe und eine sichere Faktura, deutlich reduzierter manueller Testaufwand sowie eine spürbare Verringerung von Klärfällen im Tagesgeschäft. Gleichzeitig werden Teams spürbar entlastet, Risiken reduziert und die Qualität der Abrechnung nachhaltig erhöht.

Häufige Fragestellungen im Fachbereich
  • Wie lässt sich aus einer großen Zahl von Abrechnungsfällen die wirklich relevante Testmenge ableiten?
  • Wie kann der Testumfang reduziert werden, ohne wichtige Konstellationen zu übersehen?
  • Wie lässt sich bei Änderungen in der Abrechnung schnelles Vertrauen in die Ergebnisse schaffen?
  • Wie können Tests wirtschaftlicher geplant und trotzdem fachlich fundiert durchgeführt werden?
  • Welche Testfälle decken kritische Tarif-, Stamm- und Prozessänderungen zuverlässig ab?
  • Wie verhindere ich, dass wiederkehrende Fehler zu Klärfällen im Tagesgeschäft führen?
Ihre Vorteile auf einen Blick
  • Entlastung des Fachbereichs: Fokus auf die wirklich relevanten Testfälle statt auf unnötige Masse.
  • Mehr Effizienz: Vorhandene Abrechnungsbelege dienen als Grundlage für die Testfallauswahl.
  • Mehr Transparenz: Testfälle werden nachvollziehbar aus realen Abrechnungskonstellationen abgeleitet.
  • Mehr Sicherheit bei Veränderungen: Unterstützt bei Migrationen, Anpassungen der Abrechnungslogik, Regressionstests und der Bewertung von Massenabrechnungsläufen.
  • Bessere Priorisierung: Hilft dabei, fachlich wesentliche Konstellationen systematischer in den Blick zu nehmen.
  • Gezielte Optimierung: Die Testfallmenge kann zusätzlich reduziert werden, ohne die fachliche Aussagekraft unnötig zu schwächen.
  • Weniger Klärfälle und Rückfragen im Kundenservice
  • Stabilerer Abrechnungsläufe und sichere Faktura

Prozessdarstellung DSC-Testfalloptimierung

Prozessdarstellung: der Weg zur effizienten Testfalloptimierung (TEO)

Quelle: DSC GmbH

Termin vereinbaren:

Gerne stellen wir Ihnen auf Wunsch unser TEO-Tool live am System vor, damit Sie einen optimalen Eindruck von der neuen Lösung mit direktem Praxisbezug erhalten.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen – vor Ort oder digital.

DSC & collect.AI für automatisierte Zahlungsprozesse in der Energiewirtschaft

KI-basiertes Forderungsmanagement mit bidirektionale SAP-Integration für SAP for Utilities (IS-U) und SAP S/4HANA Utilities

Gemeinsam optimieren wir die Forderungsmanagementprozesse der Energiewirtschaft, indem wir sie effizient, flexibel und digital gestalten und dabei eine nahtlose Integration in SAP for Utilities (IS-U) bzw. SAP S/4HANA Utilities gewährleisten. Das Ergebnis sind automatisierte, KI-basierte End-to-End-Prozesse, die einerseits die Kundenzufriedenheit sowie die Zahlquoten erhöhen und andererseits die manuellen Aufwände und Folgekosten im Forderungsmanagement minimieren.

Doch was gibt es überhaupt im Forderungsmanagement zu optimieren?

Tägliche Herausforderungen der Energiewirtschaft im Forderungsmanagement

Von der Prozessausprägung über die Kundenkommunikation bis zur Bezahlung

Fehlende alternative Zahlwege verringern die Zahlquote

  • 10 – 30 % der Kunden zahlen nicht per Lastschrift und favorisieren andere Zahlungsmöglichkeiten
  • Durch verspäteten Zahlungseingang entstehen Folge(-prozess)kosten wie z. B. durch den Mahn- bzw. Sperrprozess und beeinflussen den Zahlungs-eingang.
  • Negative Kundenkommunikation

Kommunikation
per Brief

  • Hohe Prozesskosten
  • Keine Messbarkeit für die Zustellung der Schriftstücke.
  • Keine datenbasierte Grundlage, um den Erfolg oder Ausbaupotentiale des Prozesses zu messen.
  • Keine dynamische, kundenindividuelle Ansprache möglich.

Veränderungen im Formularwesen kosten Geld und Zeit

  • Veränderungen in den Schriftstücken können häufig nur durch wenige interne/externe Fachkräfte realisiert werden.
  • Das führt zu hohen finanziellen Ausgaben und zeitlichen Verzögerungen.

Aufwändige Implementierung und Anpassung von Prozessen im Forderungsmanagement

  • Der Forderungsmanagementprozess ist statisch und nur aufwendig anpassbar.
  • Änderungen sind nur mit tiefgreifenden SAP-Fachwissen möglich.

Veraltete oder fehlende
Kundendaten

  • Veraltete Kundendaten verhindern zielgerichtete Kundenkommunikation.
  • Fehlende Kundendaten (z .B. E-Mail oder Handynummer) verhindert die Ansprache über andere Kommunikationskanäle.
  • Dies führt zu Kundenunzufriedenheit und zeitgemäßer Kundenkommunikation.

Prozessoptimierungen finden aufgrund fehlender Datenanalysen nicht statt

  • Häufig fehlen die Möglichkeiten, um notwendige Optimierungen datenbasiert zum Erfolg zu führen,

Weg von analogen Massenschreiben, um den individuellen Bedürfnissen der Endkunden gerecht zu werden.

Die zielgerichtete Ansprache heterogener Kundengruppen stellt Energieversorgungsunternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Die Vielfalt individueller Bedürfnisse – wie bevorzugte Kommunikationskanäle, technisches Know-how, finanzielle Rahmenbedingungen oder soziale Lebensumstände – machen die Kundeninteraktion zunehmend komplex. Diese Vielschichtigkeit wird in standardisierten Prozessen oft nicht ausreichend berücksichtigt. Die Folge: Zentrale Bedürfnisse einzelner Kundensegmente werden übersehen oder unzureichend adressiert.

collect.AI bietet hierfür einen KI-basierten Lösungsansatz:

© collect Artificial Intelligence GmbH (an Aareal Bank Group Company)

Die flexible Kundenansprache sowie die vielseitigen Zahlungsoptionen bieten den Endkunden ein zuverlässiges, datenbasiertes und kundenorientiertes Forderungsmanagement, das sowohl die Kundenzufriedenheit als auch die Zahlungsquote erhöht.

DSC stellt mit „collect.AI Connect“ die nahtlose SAP Integration sicher:

Damit die optimierten Frontend-Prozesse auch im Backend nahtlos verarbeitet werden können, hat DSC die Schnittstelle collect.AI Connect entwickelt. Im Zusammenspiel mit collect.AI werden so automatisierte End-to-End-Prozesse sichergestellt, die manuelle Tätigkeiten auf ein Minimum reduzieren. Von der automatisierten Abgabe der Forderung an collect.AI, über die transparente Darstellung sämtlicher Aktivitäten durch collect.AI, bis hin zur Zahlungsverbuchung in SAP, ermöglicht die bidirektionale Schnittstelle eine ganzheitliche Prozessabbildung.

collect.AI Connect - nahtlose SAP-Integration

Vorteile auf einen Blick

Effizienz und Automatisierung

  • KI-gesteuerte Kommunikation und hoher Automatisierungsgrad: Intelligente Ansprache der Endkunden und vollautomatisierte Massenprozesse steigern die Zahlungsquote bei gleichzeitig geringem Aufwand.
  • End-to-End Prozessautomatisierung: Vom Datenexport bis zur SAP-Zahlungsverbuchung – alles läuft reibungslos und automatisiert im Hintergrund.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

  • Workflow Builder: Prozesse lassen sich durch den Workflow Builder schnell und flexibel an interne Anforderungen und Szenarien anpassen.
  • Framework-Ansatz der SAP-Anbindung: Abgabeszenarien und Folgeprozesse sind auf Basis kundenindividueller Kriterien flexibel anpassbar.

Volle Transparenz und Kontrolle in SAP

  • SAP-Integration ermöglicht volle Transparenz über alle Datenflüsse, (Folge-)Prozesse und die Endkundenkommunikation – inklusive direktem Zugriff auf Einzelvorgänge und manuelle Einflussmöglichkeiten im Bedarfsfall.

Nahtlose
Systemintegration

  • Vorgedachte Integrations- und Abgabeszenarien gewährleisten eine schnelle und reibungslose SAP-Integration – ohne Eigenentwicklungsaufwand für den Auftraggeber
  • Investitionssicherheit: Die Weiterentwicklung wird durch Servicevereinbarung sichergestellt.

Erfahren Sie in unserem Webinar anschaulich mehr über unsere Lösung:

Bidirektionaler SAP-Konnektor: Das Upgrade für Ihr Forderungsmanagement

DSC & collect.AI für automatisierte Zahlungsprozesse in der Energiewirtschaft – KI-basiertes Forderungsmanagement mit bidirektionale SAP-Integration für SAP for Utilities (IS-U) und SAP S/4HANA Utilities

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Bei Interesse stellen wir Ihnen unsere Lösung gerne direkt am System vor. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

DSC-Add-On Abwendungsvereinbarung 2.0 für die Energiewirtschaft

Unsere Lösung befindet sich derzeit bei mehr als 10 EVU in der Implementierung

und erfüllt die neusten gesetzlichen Anforderungen resultierend aus der EnWG-Novelle 2022

Abwendungsvereinbarung für EVU

Weiterentwicklung der bestehenden Add-On Lösung für eine durchgängige Abbildung unter SAP for Utilities (IS-U) für Energieversorgungsunternehmen

Die DSC Abwendungsvereinbarung für SAP for Utilities 2.0 bietet Ihren Kunden eine unterschriftsreife und gesetzeskonforme Abwendungsvereinbarung über die geforderten Ratenlaufzeiten an, ohne hierbei in einen Konflikt mit der bevorstehenden Jahresverbrauchsabrechnung zu geraten.

Die in der EnWG-Novelle 2021 enthaltenen Gesetzesänderungen verpflichten Energieversorgungsunternehmen zur Einführung strengerer Normen für den Verbraucherschutz. Strom- und Gasversorger sind seitdem verpflichtet, ihren Kunden zusammen mit der Androhung der Versorgungssperre eine unterschriftsreife Abwendungsvereinbarung für diese Maßnahme anzubieten. Ein daraus resultierender Ratenplan kann zu Konflikten mit einer anstehenden Verbrauchsabrechnung führen. Die neue EnWG Novelle 2022 verpflichtet Energieversorger außerdem dazu, neben den bereits bestehenden Vorgaben noch weitere Vorgaben umzusetzen. Diese sehen u. a. vor, dass bereits ab der Sperrandrohnung eine Abwendungsvereinbarung auf Verlangen des Kunden angeboten werden muss.

Das DSC Add-On Abwendungsvereinbarung für SAP for Utilities (IS-U) 2.0 bietet eine weitestgehend vollautomatisierte Lösung für diese Vorgaben aus den EnWG-Novellen (2021, 2022). Ratenpläne aus Abwendungsvereinbarungen bleiben von einer Verbrauchsabrechnung unberührt und können so gemäß den Vorgaben der Bundesnetzagentur über einen längeren Zeitraum angeboten werden.

Kontaktieren Sie uns gerne für weiterführende Informationen oder für eine Präsentation unserer Lösung.

 

Im folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Leistungsbestandteile (Auszug) unserer Lösung.

Funktionsumfang DSC Add-On Abwendungsvereinbarung für SAP for Utilities (IS-U):

  • Abwendungsvereinbarung auf Kundenverlangen ab der Sperrandrohung
    • Eigene Transaktion zur Erstellung von Abwendungsvereinbarungen auf Kundenverlangen
    • Individuelle Erstellung im Rahmen vorher definierter Regeln
    • Berechtigungsprüfungen
    • Druck über Korrespondenzcontainer möglich
  • Abwendungsvereinbarung als Anhang zur Sperrankündigung
    • Bereitstellung eines Funktionsbausteins zur Einbindung in das Formular der Sperrankündigung.
    • Der Funktionsbaustein liefert Variablen, ob eine Abwendungsvereinbarung beigefügt wird und falls ja, werden die entsprechenden Textvariablen für Ratenzusammensetzung, Laufzeit, Start, Ende und Weiteres bereitgestellt.
    • Falls eine Abwendungsvereinbarung angeboten werden soll, enthält das Sperrankündigungsschreiben automatisiert einen Anhang mit einer personalisierten Abwendungsvereinbarung.
  • Funktion zur Überwachung/Auswertung der angebotenen Abwendungsvereinbarung
    • Auswertung und Anzeige der erstellten Abwendungsvereinbarungen
    • Beendigung des Angebots nach Erreichen einer Frist oder ausgeführter Sperrung
    • Anzeige der Ursprungsposten
    • Getrenntes Monitoring für unterschiedliche Abwendungsvereinbarungen resultierend aus einem der beiden Prozesse möglich, wenn beispielsweise unterschiedliche Fachbereiche zuständig sind
  • Annahme der Abwendungsvereinbarung
    • Liegt die Information über eine angenommene Abwendungsvereinbarung vor, wird der betreffende Ratenplan automatisiert aufgebaut und die gemahnten Posten werden ausgeglichen. Für die kommende Rechnung gelten die der Abwendungsvereinbarung zugrundeliegenden Posten somit als ausgeglichen. Dadurch ist es möglich, eine Abwendungsvereinbarung mit den damit verbundenen Raten weit über die nächste Turnusabrechnung hinaus anzubieten.
    • Das Korrespondenzereignis zum erzeugten Ratenplan kann für die spezifischen Belange der Abwendungsvereinbarung verwendet/angepasst werden.
    • Die so entstehenden Raten sind in allen bestehenden Standardfunktionen sichtbar und können darüber bearbeitet werden.

Folgende Positionen können Im Rahmen der Add-On-Implementierung individuell an Ihre Prozesse angepasst werden:

  • Überwachungsfunktion für neu erzeugte Sperrbelege
  • Prüfung auf Gewährung einer Abwendungsvereinbarung
    • Mindestfrist seit letzter Abwendungsvereinbarung und Stammdatenprüfung Kundengruppe, Stammdaten, Tarife usw.)
  • Prüfung Postenzusammensetzung auf sperrrelevante Beträge
    • Beispiel: 1/6 letzte JVA oder 2 Abschläge, mindestens 100 € pro Sparte
  • Folgeprozesse
    • Über ein besonderes Ratenmahnverfahren können die besonderen Fristen und Anforderungen der Abwendungsvereinbarung gewahrt werden.
    • Falls die Abwendungsvereinbarung scheitert, kann die Beitreibung für die betreffenden Posten direkt mit verkürzten Mahnfristen oder direkter Sperrbeauftragung fortfahren.
    • Folgeprozesse wie z. B. Rechnungslegung, externe Beitreibung oder erneute Sperre mit gleicher Energiespartenzuordnung können individuell abgebildet werden.

Abwendungsvereinbarung für die Versorgungswirtschaft

DSC entwickelt Lösung für eine durchgängige Abbildung unter SAP for Utilities (IS-U) für Energieversorgungsunternehmen

Änderungen gem. der EnWG-Novellen 2021/2022 für die Grundversorgungsverordnungen

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DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) für eine nahtlos in SAP integrierte digitale Payment-Gesamtlösung

Digitales Forderungsmanagement – Erhöhung der Zahlquote und verbesserte Kundenbindung – effiziente End-to-End-Geschäftsprozesse in SAP ECC und SAP S/4HANA über eine intuitiv bedienbare Zahlungsplattform

Unsere Kooperation mit der First Financial Software GmbH (ein Unternehmen der Aareal Bank Gruppe) schafft eine am Markt einzigartige digitale Payment-Gesamtlösung:  Die First Financial Software GmbH stellt mit der digitalen Zahlungsplattform „Exchange & Payment Platform“ ihren Endkunden eine unkomplizierte Möglichkeit zur Verfügung, mit klassischen sowie modernen Zahlverfahren (Barzahlen / viacash, PayPal. Direktüberweisung, Kreditkarten und Co.) bequem offene Forderungen zu begleichen.

Wir bieten mit der DSC Payment Integration – First Financial Connect eine standardisierte Schnittstellenlösung, welche die nahtlose Integration in bestehende SAP-Prozesse in SAP ECC und SAP S/4HANA ermöglicht.

DSC Payment Integration@BTP

Ab jetzt ist die Integration von modernen Zahlwegen wie z. B. Apple Pay, Google Pay oder PayPal auch über die SAP BTP möglich.

Zentraler Vorteil im Vergleich zur klassischen Lösung: Bestehende SAP-Prozesse können um alternative Zahlwege ergänzt werden, ohne den SAP-Kern im Backend umfangreich anpassen zu müssen. Dies entspricht dem Clean-Core-Ansatz und stellt die Upgrade-Fähigkeit des SAP-Systems sicher, da die funktionale Erweiterung vom ERP-Kern entkoppelt ist.

Dieser Lösungsansatz ist bereits bei zwei Energieversorgern produktiv im Einsatz und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Die Exchange & Payment Platform als digitale Zahlungsplattform der Zukunft

Je nach Anwendungsfall und Kundengruppe der passende Zahlweg

Payment Integration
Wie Verbraucher zahlen möchten

Innovative Bezahlarten wie Barzahlen/viacash, PayPal, Apple Pay, Direktüberweisung, Kreditkarten und Co. erfreuen sich wachsender Beliebtheit. So können sich ein Viertel der Teilnehmer einer BearingPoint-Umfrage vorstellen, zukünftig häufiger auf Online-Bezahldienste zurückzugreifen. Sogar 50 % der Befragten denken, dass sich ihr Zahlverhalten in den kommenden zwei Jahren ändern wird.* Was in anderen Lebensbereichen zur Normalität wird, wird auch in der Versorgungswirtschaft bei Abschlagszahlungen o. ä. Einzug halten.

*Studie von BearingPoint, 2019

Wieso EVU reagieren müssen

Um diesen Änderungen der Kundenerwartungen gerecht zu werden und somit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, sollten Versorger ihren Endkunden künftig vermehrt neue Zahlungswege anbieten. Ob im Standard-Zahlprozess oder auch als Unterstützung im Forderungsmanagement, Mahnwesen oder bei Sperrankündigungen – Versorger können ihren Kunden verschiedene Zahlwege anbieten, mehr Flexibilität ermöglichen und so selbst im Falle einer Zahlungsstörung ein positives Zahlungserlebnis schaffen, welches die Kundenbindung stärkt.

Die Aareal Exchange & Payment Platform
als Lösung

Die Exchange & Payment Platform, kurz EPP, bietet Unternehmen die Infrastruktur, ihren Endkunden die Begleichung offener Forderungen auf unkomplizierte Art und Weise über moderne Bezahlverfahren wie Barzahlen/viacash, PayPal, Direktüberweisung oder per Kreditkarte anzubieten. Für Energieversorger ergeben sich hieraus eine Vielzahl an Use Cases, um durch die Digitalisierung des Forderungsmanagements die interne Prozesseffizienz zu steigern, sich durch einen innovativen Kundenservice vom Wettbewerb abzugrenzen, die Zahlquote zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken.

DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) – vollautomatisierte SAP-Integration zur Anbindung von n-Zahlwegen

Mit der DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) bietet DSC eine Lösung für die nahtlose Integration der Exchange & Payment Platform (EPP) in SAP ECC und SAP S/4HANA. Die Integration der Zahlwege erfolgt somit in Ihre bestehenden SAP Prozesse, ohne dass manuelle Tätigkeiten (wie. z. B. die Verbuchung von Zahlungseingängen) notwendig sind. Gleichzeitig sind Sie komplett flexibel, welcher Zahlweg in welchem Prozess zum Einsatz kommen soll. In folgende Prozesse können die über die EPP angebotenen Zahlwege flexibel integriert werden.

DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) – eine vollautomatisierte SAP Integration zur Anbindung von n-Zahlwegen

Quelle: DSC GmbH

Einheitliche Prozesse und ein zentrales Monitoring ermöglichen einen auskunftsfähigen Kundenservice bei gleichzeitiger Entlastung Ihrer IT-Ressourcen.

Die DSC Payment Integration – First Financial Connect (DSC PI-FFC) ist Ihr Projektbeschleuniger, um Ihren Endkunden schnell und effektiv innovative Zahlwege zur Begleichung offener Forderungen anzubieten. Neben der nahtlosen Integration in Ihre bestehenden SAP-Prozesse ist Ihr Kundenservice durch den PI-Monitor jederzeit in der Lage, Ihre Endkunden über den Stand des Zahlungsprozesses zu informieren. Dank der nahezu Echtzeit-Anbindung an die Exchange & Payment Platform (EPP) sind die im PI-Monitor enthaltenen Informationen stets aktuell. Bei der Zustellung der Zahlungsaufforderung an Ihre Endkunden haben Sie maximale Flexibilität: Zum einen können Sie dem postalischen Schreiben einen ausgedruckten viacash-Zahlschein beilegen oder auf das postalische Schreiben einen QR-Code mit dem Link zur Zahlungsplattform andrucken. Zum anderen können Sie die Zahlungsaufforderung auch per E-Mail an Ihre Endkunden senden, sodass dieser mit einem Klick auf den Link seine Zahlung vollständig digital abwickeln kann.

Hauptvorteile

  • Eine SAP Integration für n Zahlwege – einheitliche Prozesse und zentrales Monitoring steigern Ihre interne Prozesseffizienz
  • Nahezu-Echtzeit Informationen ermöglichen auskunftsfähigen Kundenservice
  • Hohe Flexibilität bei der nahtlosen Integration in alle relevanten SAP Prozesse
  • Hohe Flexibilität bei der prozessbezogenen Steuerung der Zahlwege
  • Projektbeschleuniger: mit den standardisierten Schnittstellen und Services geht ein geringer Implementierungsaufwand einher – Entlastung Ihrer IT Ressourcen
  • Investitionssicherheit – Weiterentwicklung wird durch Servicevereinbarung sichergestellt
  • Verfügbar für SAP ECC und SAP S/4HANA

System-Demo

Digitale Zahlungsplattform mit nahtloser Integration in SAP ECC und SAP S/4HANA – je nach Anwendungsfall und Kundengruppe der passende Zahlweg

Szenario I: Erstellung von individuellen Zahlungsaufforderungen aus SAP ECC/SAP S/4HANA

Szenario II: Webportal-Integration der digitalen Zahlungsplattform mit nahtloser SAP-Integration

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DSC Migrationsservice – erfolgreiche Transformation von der Strategie bis zur Umsetzung

Bestehende Daten extrahieren aus dem Legacy-System – Transformation der Daten – Migration in die neue Landschaft

Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung sind Neu- und Weiterentwicklungen zur Durchführung von Migrationen und Unterstützung des gesamten Migrationsprojekts entstanden. Einsatzmöglichkeiten sind u. a. Neustrukturierung von Systemlandschaften, Umstieg auf SAP S/4HANA oder SAP S/4HANA Utilities, Unternehmensfusionen, Gebietsabgaben, Rekommunalisierung, SAP-Einführungen etc. Der Aufbau dieser Werkzeuge verfolgt die Grundphilosophie der Aufteilung der Daten in sogenannte Migrationsobjekte der SAP IS-U Migration Workbench bzw. des SAP S/4HANA Migrationscockpits.

Im Folgenden werden die Grundfunktionen dieser Werkzeuge kurz erläutert.

Der Migrationsprozess ist ausgelegt für den Datenimport in den Zielsystemen über die SAP IS-U Migration Workbench bzw. des SAP S/4HANA Migrationscockpits und logisch getrennt in:

Altdatenverarbeitung

  • SAP IS-U
    Datenidentifikation und  -entladung
  • Drittsysteme
    Upload der Altdaten 1:1
    Direktselektion aus dem Migrationssystem

Datenkonvertierung

  • Konvertierung der Altdaten in die Zielstrukturen
  • Anwendung der Migrationsregeln
  • Automatische Datenbereinigung
  • Objektkonsolidierungen
  • Log-Funktion und Fehlerprotokollierung
  • Jobsteuerung und Parallelisierung

Datenimport

  • Datenimport im Zielsystem
  • SAP-Standard-Prüfroutinen
  • Log-Funktion und Fehlerprotokollierung
  • Jobsteuerung und Parallelisierung

Beratungs- und Softwarelösungen SAP for Utilities, SAP S/4HANA Utilities und SAP S/4HANA

Anforderungsanalyse

  • individuelle Bedarfsanalyse der Ist- und Soll-Systemlandschaft
  • Blueprint-Erstellung

Altsystementladung

  • Datenentladung
  • Verarbeitung von Dateien in beliebigem Format
  • Externe Selektion via SAP DB Connect
  • Standardisierte Protokollierung

Datenimport

  • Datenimport nach SAP S/4HANA via SAP IS-U Migration Workbench oder SAP S/4HANA Migrationscockpit

Field-Mapping-Sessions

  • Dokumentation der Migrationsvorgaben
    auf Objekt-, Struktur- und Feldebene
  • Aufgabenverwaltung
  • Status der Vorgaben und Umsetzung
  • Standardisierte Protokollierung

Datenkonvertierung

  • Konvertierung der Altdaten in die Zielstruktur
  • ggf. Konsolidierung (z. B. Geschäftspartner)
  • Automatische Datenbereinigung
  • Standardisierte Protokollierung

Abstimmung

  • Bereitstellung von Konvertierungslisten für Satellitensysteme
  • Unterstützung und Bereitstellung von Auswertungen

Erfahren Sie mehr über die DSC-Migrationswerkzeuge in unserem Webinar:

So gestalten Sie eine erfolgreiche Transformation

Von der Strategie bis zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Die Migration von Massendaten stellt hohe Anforderungen u. a. hinsichtlich Konzeption, Datenqualität, Performance, Transparenz und Datensicherheit. Mit 28 Jahren Erfahrung, über 80 erfolgreichen Migrationsprojekten und einer strukturierte Vorgehensweise sorgt DSC auch bei individuellen
Anforderungen für einen transparenten Projektablauf.

Datenmigration nach SAP S/4HANA

SAP S/4HANA-Migrationsansätze

Eine SAP S/4HANA-Einführung ist weder ein Update noch ein einfaches Upgrade oder ein einfacher Releasewechsel, sondern ein Wechsel auf eine „neue“ Software. DSC beherrscht die Methodiken einer SAP S/4HANA-Einführung und verfügt über praxisbewährte Migrationswerkzeuge (DSC-Migrationsservice), die für eine strukturierte und transparente Vorgehensweise sorgen.

Für den Umstieg müssen drei unterschiedliche Ansätze in Betracht gezogen werden:

Ausgehend von einem produktiven SAP Business Suite-System kann das bestehende System „in-Place“, also durch eine Systemkonvertierung, in ein SAP S/4HANA-System überführt werden („Brownfield“-Ansatz).

Eine zweite Möglichkeit ist ein kompletter Neuaufbau des neuen SAP S/4HANA-Systems („Greenfield“-Ansatz). Da es sich hierbei um eine Neuimplementierung handelt, kann das Ziel sowohl eine On-Premise- als auch eine Cloud-Lösung (Private Cloud (RISE with SAP) sein.

Bei der dritten Möglichkeit handelt es sich um den sogenannten „Selektiven Ansatz“. Auch hier stehen Ihnen unsere Experten gerne mit weiterführenden Informationen beratend zur Seite.

Migrationsansätze

Quelle: DSC GmbH

DSC-Betriebskostenabrechnung SAP for Utilities (unter SAP ECC und SAP S/4HANA)

Mietnebenkosten verwalten, verteilen und abrechnen

Die DSC-Betriebskostenabrechnung (DSC-BKA) ermöglicht die Verwaltung, Verteilung und Abrechnung sämtlicher Mietnebenkosten unter SAP for Utilities nach Vorgaben der Heizkostenverordnung (HKVO), der zweiten Berechnungsverordnung (II. BV) sowie der Neubaumietverordnung (NMV). Die Flexibilität des Produkts ermöglicht verschiedene Formen der Mieterabrechnung. Diese reichen von der Erstellung einer Verteilungsrechnung bis hin zu einer umfassenden Gesamtabrechnung. Mit der DSC-BKA ist es möglich die komplette Nebenkostenabrechnung selbst  durchzuführen und das Inkassogeschäft mit den Mietern zu übernehmen. Die Verarbeitung von Datensätzen externer Messdienstleister ist ebenso möglich wie die Verwendung eigener Zählerstände aus SAP IS-U. Grundsätzlich können alle Kosten- und Verbrauchsdaten auf Liegenschafts- und Nutzerebene komfortabel verwaltet werden. Das übersichtliche Stammdatenmodell gewährleistet eine einfache und schnelle Bedienung im Tagesgeschäft.

Die DSC-BKA überzeugt durch folgende Merkmale:

Datenträgeraustausch mit Messdienstleistern

Kosten- und Verbrauchsübernahme
aus SAP for Utilities

Manuelle Kostenerfassung

Eigenständige Kostenverteilung nach gesetzlichen Vorgaben

Liegenschaftsbezogene Objektabrechnung

Buchhalterische Abstimmung
über den gesamten Geschäftsprozess

Basisfunktionen der DSC-BKA

  • Vollständige Integration der eigenständigen Verteilung in das SAP IS-U-Umfeld
  • Übersichtliche Darstellung der Stammdaten zu einer Liegenschaft
  • Maschinelle Übernahme der abgerechneten Kosten und Verbräuche der Liegenschaft
  • Verbrauchsermittlung mit Aufteilung, Hochrechnung undSchätzung nach HKVO
  • Trennung der Energiekosten in Warmwasser- und Heizungsanteil
  • Verteilung von Kosten auf Nutzergruppen und Nutzer nach Verbrauchs- und Grundkostenanteilen
  • Berücksichtigung von Verbrauchspauschalen und Umlageausfallwagnis
  • Anforderung und Verrechnung von Nebenkostenvorauszahlungen
  • Objektweise Abrechnung und Fakturierung der Nutzer
  • Anpassung der bestehenden Nebenkostenvorauszahlungen durch die Fakturierung
  • Prozessoptimierung durch maschinelle Unterstützung bei der Neuanlage

Weitere Optionen

  • Umfangreiche Sonderauswertungen zum Objekt, zu Nutzern, Messdienstleistern, Kosten und Ableseergebnissen
  • Eigenes Prozessframework zur automatisierten Durchführung des gesamten Abrechnungsprozesses
  • Erstellung der Informationen der Abrechnung nach HKVO § 6a Abs. 3
  • Massenverarbeitung der Verteilungsrechnung, Abrechnung und Fakturierung
  • Verbrauchserfassung über Datenträgeraustausch
  • Verarbeitung von Leerstandsrabatten

Die vollständige Integration der DSC-BKA in das SAP-Umfeld ermöglicht der eigenständigen Verteilungsrechnung den Zugriff auf die SAP-Stammdaten, die Abrechnung und Fakturierung sowie das Vertragskontokorrent FI-CA.

Eine ausführliche Leistungsbeschreibung senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.

DSC-Lösung zur Netznutzungsabrechnung

Weiterverrechnung von Netznutzungsentgelten an Endverbraucher mit RLM-Abnahmestellen

Herausforderung Netznutzungsabrechnung – Ein großer und fortwährender Aufwandstreiber für Strom- und Gaslieferanten ist die Ermittlung der Netzkosten und deren Weiterberechnung im Rahmen der Lieferabrechnung an den Endkunden. Gängige Praxis ist in diesem Kontext das Nachbauen der regional abhängigen Netzabrechnung, häufig verbunden mit einer Anbindung an externe Datenbanken zur Ermittlung der gültigen Preise. Nicht selten kommt es vor, dass (bedingt durch ungenauen Nachbau) fehlerhafte Netznutzungsabrechnungen durch den Lieferanten weitergegeben werden. Deren Korrektur im Rahmen der jährlichen Endabrechnung ist nicht immer sichergestellt. Daraus resultiert ein erhöhtes Aufkommen an Kundenreklamationen und damit an manuellen Korrekturabrechnungen. Insbesondere durch die zunehmende Individualisierung von Netzabrechnungsmodalitäten im Bereich RLM und durch eine stetig wachsende Komplexität der tariflichen Anforderungen entsteht ein kontinuierlich ansteigender Aufwand für die Ermittlung der korrigierten Netznutzungsentgelte zur Weiterberechnung. Als jüngste Beispiele hierfür dienen die neuerdings relevanten, komplexen Modelle zur atypischen Netznutzung oder auch die mit dem neuen Lieferantenrahmenvertrag verbundenen Abrechnungsspezialitäten. Auch vor dem Druck steigender Kundenrückfragen und dem daraus resultierenden manuellen Korrekturaufwand ist also eine Lösung gefragt, die den Rechnungsstellungsprozess in puncto Qualität und Aufwand optimiert.

DSC-Lösung – Qualität erhöhen und Aufwand reduzieren

In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus der Versorgungswirtschaft hat DSC eine Lösung entwickelt, die diesen Anforderungen gerecht wird und sich auch in der Praxis bereits bewährt hat. Unser Produkt ermöglicht eine elegante 1:1-Weiterreichung der elektronisch eingegangenen Netzbetreiberrechnung und garantiert somit eine Berechnung der exakten RLM-Netzkosten, ohne sich dabei mit inhaltlichen oder preislichen Gegebenheiten der Netzmodelle befassen zu müssen.

Die DSC-Lösung stellt einen Durchbruch in der RLM-Netzkostenberechnung auf Lieferseite dar und bietet sowohl technisch als auch prozessual immense Vorteile.

Vorteile und Leistungsmerkmale
  • Deutlich reduzierte Aufwände für Ausweis/Weiterberechnung von Netznutzungsabrechnungen
  • Qualitätssteigerung im Rechnungsstellungsprozess
  • Erhöhte Kundenzufriedenheit durch korrekte Rechnungen
  • Vereinfachung der Abrechnungslandschaft im Lieferantensystem durch vollständige Entkopplung von Netzgegebenheiten
  • Geringer, einmaliger Implementierungsaufwand, um für alle Netze
    für alle Zukunft gewappnet zu sein
  • Direkte Weiterberechnung unter Berücksichtigung individueller Inhalte
  • Kein manueller Nachbearbeitungsaufwand (Korrekturrechnungen)
  • Abwicklung von Kundenreklamationen direkt über den Netzbetreiber
  • Entlastung der Sachbearbeitung
  • Automatische Berücksichtigung von Storno-/Neuberechnungen bei Monatsabrechnung
  • Keine externen Preisdatenbanken vonnöten

Kundenstimme

DSC-Lösung zur Erstellung manueller Rechnungen

Energie- / Verbrauchsabrechnung: Flexible und konsistente Rechnungskorrektur in SAP

Diese seit Jahren am Markt etablierte DSC-Lösung erleichtert die Erstellung einer manuellen Rechnung erheblich. Der Bearbeiter wird durch eine klar strukturierte und intuitiv zu bedienende Oberfläche von der Auswahl der zu bearbeitenden Verträge über die Erstellung der manuellen Rechnungen bis hin zur Fakturierung geführt. Die Bedienung erfordert dabei nicht mehr Kenntnisse als bei der Tarifdatenpflege und Ableseerfassung erforderlich sind. Dennoch ist gewährleistet, dass die manuelle Rechnung so erstellt wird, als wäre ein automatischer Rechnungslauf erfolgt, das heißt alle tariflichen Gegebenheiten werden historisch korrekt berücksichtigt. Aufwändige Nachbearbeitungen durch spät erkannte Fehler bei der manuellen Erstellung entfallen. Die Auswahl der zu bearbeitenden Verträge wird durch diverse Einstiegskriterien und entsprechende Suchhilfen unterstützt. Prüflogiken im Hintergrund stellen den konsistenten Zustand des Ablaufs sicher. Zu jeder Zeit behält der Bearbeiter den Überblick über den Bearbeitungsstatus, ohne die notwendige Freiheit zu verlieren, auch komplizierte Sachverhalte abzuwickeln.

Vorteile und Leistungsmerkmale
  • Die Bearbeitung der manuellen Rechnungskorrekturen wird deutlich beschleunigt.
  • Die Bedienung ist einfach, spezielle Sachkenntnisse aus Abrechnung, Buchhaltung, Rechnungsdruck und Statistik sind nicht mehr erforderlich.
  • Es ist sichergestellt, dass alle tariflichen Gegebenheiten im Korrekturzeitraum berücksichtigt werden.
  • Auch komplizierte Sachverhalte wie z. B. die Durchführung einer Bestabrechnung oder die Zuordnung des richtigen Konzessionsabgabesatzes erfolgen genauso korrekt wie bei der maschinellen Abrechnung.
  • Die Versorgung der Felder im manuellen Abrechnungsbeleg erfolgt genauso wie in der maschinellen Abrechnung.
  • Fehlzuordnungen im Hauptbuch oder der Statistik werden somit vermieden.
  • Die Erstellung von Vorlagebelegen erfolgt über eigens hierfür angelegte Stammdatenkonstrukte, welche über die zentrale Bearbeitungsoberfläche
    dem zu bearbeitenden Fall zugeordnet sind.
  • Konstrukte können über eingebundene Absprünge in die Tarifpflege und Zählerstandserfassung angepasst werden – Simulationsbelege können erzeugt werden.
  • Die manuell erstellte Rechnung kann nachträglich bearbeitet werden, falls nötig.
  • Die Fakturierung kann direkt aus der Oberfläche angestoßen werden.
  • Der Korrekturvorgang kann unterbrochen werden.
  • Anzeige bereits abgeschlossener Korrekturvorgänge.
  • Die zentrale Bearbeitungsoberfläche erlaubt die Bearbeitung aller selektierten Verträge eines Vertragskontos.
  • Der Vorlagebeleg kann direkt aus dem System übernommen werden. (Ist der Beleg nicht im System existent kann er leicht erstellt werden.)
  • Die Erstellung der manuellen Rechnungsbelege erfolgt pro Vertrag durch Übernahme der Rechnungszeilen.

Gerne zeigen wir Ihnen den Mehrwert dieser praxiserprobten Lösungen direkt anhand einer System-Demo, geben Ihnen weitere vertiefende Informationen und erläutern ausführlich, wie die Integration in Ihre bestehende Systemlandschaft oder auch unter SAP S/4HANA aussehen kann.

Vereinbaren Sie direkt einen Gesprächstermin mit unseren Experten.

DSC-Tarifanalyse-Service – Transformationsbeschleuniger

Lückenlose Analyse der Tariflandschaft in SAP IS-U und SAP S/4HANA Utilities

Systemauswertung zur vollständigen Beschreibung der Tariflandschaft und Testfalloptimierung in SAP for Utilities

Historisch gewachsene und komplexe Abrechnungsstammdaten stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Gerade in Zeiten von SAP S/4HANA-Transformationen ist es unerlässlich, einen klar strukturierten und vollständigen Überblick über die eigene Tariflandschaft zu erhalten, um damit für Transparenz zu sorgen und Optimierungspotentiale identifizieren zu können. Vor allem im Rahmen des Greenfield-Ansatzes bietet der DSC-Tarifanalyse-Service den idealen Ausgangspunkt für den Neuaufbau der Tariflandschaft.

Optimierung der Tariflandschaft in SAP for Utilities: Strukturierter Überblick durch Formale Begriffsanalyse

Historisch gewachsene Tariflandschaften in SAP for Utilities sind aus Sicht der Abrechnung oft sehr komplex und umfangreich. Eine Übersicht über die Abrechnungsstammdaten ist daher schwierig, für viele Fragestellungen jedoch von großer Bedeutung. DSC bietet auf Grundlage der „Formalen Begriffsanalyse“ ein Verfahren an, mit dessen Hilfe ein strukturierter, lückenloser Überblick über Ihre Tariflandschaft geschaffen wird.

Häufige Fragestellungen:
  • Welche unserer Tarife und Tariftypen werden aktuell noch benötigt?
  • Wie können wir unsere Tariflandschaft vor/während der SAP S/4HANA-Transformation optimieren?
  • Sind wir für die Bewältigung zukünftiger Anforderungen gut aufgestellt?
  • Lässt sich unsere Tariflandschaft vereinfachen/harmonisieren?
  • Wie können Testfälle sinnvoll ausgewählt werden, um eine minimale Anzahl an Testfällen bei gleichzeitig vollständiger Abdeckung der Tarifkombinationen zu gewährleisten?
  • u. v. m.

Die folgenden beiden Schaubilder veranschaulichen die lückenlose Darstellung einer Tariflandschaft.

Begriffsverband zu einer Verwendung von SAP IS-U-Tarifen im Kundensystem
Begriffsverband zu einer Verwendung von SAP IS-U Tarifen im Kundensystem
Begriffsverband zur Ermittlung und Beschreibung von im Kundensystem auftretenden Untertarif-Kombinationen
Begriffsverband zur Ermittlung und Beschreibung von im Kundensystem auftretenden Untertarif-Kombinationen
Vorteile und Leistungsmerkmale
DSC Quick-Start Tarifanalyse-Service
  • Vollständige Erfassung der bestehenden Tariflandschaft durch maschinelle Auswertung
  • Beschleunigte SAP S/4HANA-Transformation – v. a. beim Greenfield-Ansatz für die Tariflandschaft
  • Identifizierung von Optimierungspotentialen
  • Aufdeckung von Fehlern
  • Testoptimierung
  • Visualisierung von Zusammenhängen in Diagrammen
    • Auftretende Tarifkombinationen (Tariffindungen)
    • Auftretende Kombinationen von Tarifschritten innerhalb der Tarife (optionale Tarifschritte)
    • Diagramme vereinfachen die Kommunikation komplexer Zusammenhänge
    • Einzelfälle gehen nicht in der Masse unter
  • Mathematisch fundierte Methodik (Grundlage: Formale Begriffsanalyse)
  • Unser Einstiegspaket verschafft Ihnen einen schnellen Einblick in Funktionsweise, Potential und Einsatzmöglichkeiten des DSC Tarifanalyse-Service.
  • Schneller Einblick in das Verfahren und die Mehrwerte für Ihr Unternehmen
  • Analyse einer Stichprobe aus Ihrem System
  • Aufbereitung der Ergebnisse in Diagrammen mit Animationsmöglichkeiten
  • Workshop mit Erläuterungen zur Verwendung der Ergebnisdiagramme
Ihr Mehrwert – vollständiger Überblick, geringer Aufwand, einfache Kommunikation
Icon__Diagramm

Einfache Kommunikation des erzeugten Wissens über Diagramme mit Animationsmöglichkeiten

Icon__Fehler

Aufdecken von Fehlern – eine Voraussetzung für Datenbereinigungen

Icon__Optimierung

Erkennen von Optimierungspotential – eine Voraussetzung für Harmonisierungen

Icon__Sicherheit

Sicherheit für zukünftige Projektvorhaben

DSC-Tarifanalyse – Erzeugung von Wissen über Ihre Abrechnungslandschaft

Erzeugung von Wissen über Ihre Abrechnungslandschaft

DSC-Tarifanalyse – Fundierter Überblick

Fundierter Überblick

Icon__Entlastung

Entlastung der Fachabteilung

Icon__Steigerung Prozesseffizienz

Steigerung der Prozesseffizienz

Erfahren Sie anschaulich gleich mehr zu unserer Lösung in unserem Espresso-Webinar:

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