DSC-Lösung zur Weiterverrechnung von Netzentgelten an Endverbraucher

DIWA: DSC-INVOIC-Weiterverrechnung-AT

Herausforderung Weitergabe Netzkosten – Ein wesentlicher Aufwandstreiber für Strom- und Gaslieferanten ist die Weiterverrechnung der Netzkosten im Rahmen der Energieabrechnung an den Endkunden. In Österreich ist es gängige Praxis,  bei Eingang der elektronischen Netzrechnung (INVOIC) EA16-Belege anzulegen und diese gemeinsam mit der Energierechnung zu fakturieren. Diese Massen an EA16-Belegen verursachen Aufwände in der Fakturierung sowie bei Stornoprozessen – sowohl für die INVOIC als auch für die Endkundenrechnung.

Ein weiteres Problem stellt die mangelnde Transparenz bei Kundenrückfragen zur Rechnung dar. Bedingt durch Systemtrennungen sowie der Tendenz zu monatlichen Rechnungen – auch für Kunden ohne Lastgangmessung – werden die Fallzahlen und damit die Aufwände in Zukunft ansteigen.

DSC-Lösung: Standardprozesse optimieren – Belegvolumen und Aufwand nachhaltig reduzieren

In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus der Energiewirtschaft hat DSC eine praxiserprobte Lösung entwickelt, die die Weiterverrechnung von Netzkosten effizient und zukunftssicher gestaltet. Unser Produkt ermöglicht eine durchgängige 1:1-Weiterreichung elektronisch eingehender Netzrechnungen durch die direkte Übernahme der INVOIC in die Rechnungsbelegzeilen zur Laufzeit der Abrechnung. Dadurch werden klassische, EA16-basierte Prozesse im SAP-Standard gezielt optimiert und in ihrer Komplexität deutlich reduziert.

Die Lösung verbessert die Verarbeitung von INVOIC-Netzrechnungen hinsichtlich Belegvolumen und Transparenz, reduziert Storno- sowie Korrekturaufwände und steigert nachhaltig die Kundenzufriedenheit.

Als Ergänzung zum SAP-Standard, lässt sich die DSC-Lösung nahtlos in bestehende Systemlandschaften integrieren und ist für den Einsatz in SAP for Utilities sowie SAP S/4HANA Utilities konzipiert. Sie fügt sich dabei optimal in bestehende Marktkommunikationslösungen wie IDEX-AT und SAP MaCo-Cloud-Anwendungen ein.

Vorteile und Leistungsmerkmale

  • Deutlich reduzierte Aufwände für den Ausweis und die Weiterberechnung von Netzkosten
  • Qualitätssteigerung im Rechnungsstellungsprozess
  • Kein manueller Nachbearbeitungsaufwand (Korrekturrechnungen)
  • Vereinfachte Abwicklung von Kundenreklamationen durch die direkte Verknüpfung der Netzrechnung über Anlagefakten
  • Storno Endkundenrechnung: Kein erhöhter Aufwand durch EA16-Belege, es wird immer die aktuelle Netzrechnung in der Abrechnung prozessiert
  • Berücksichtigung von Storno oder Neuberechnungen der Netzrechnung: Es wird automatisch immer die letzte gültige Invoice verarbeitet
  • Die Lösung ist sowohl unter SAP for Utilities als auch SAP S/4HANA Utilities einsetzbar
  • Entlastung der Sachbearbeitung
  • Erhöhte Kundenzufriedenheit

Durch die INVOIC-Weiterreichung können sowohl Ressourcen in der Sachbearbeitung als auch in der IT eingespart und damit effizienter eingesetzt werden. Der Einsatz der DSC-Lösung verschlankt und optimiert unsere Prozesse in der Rechnungseingangsverarbeitung erheblich. Insbesondere profitieren wir von einer reduzierten Belegkomplexität sowie einer geringeren Fehleranfälligkeit bei der Weiterverrechnung. Dadurch sinken die Aufwände für Storno- und Korrekturprozesse spürbar, während gleichzeitig die Transparenz in der Abrechnung deutlich erhöht wird. Dies wirkt sich unmittelbar positiv auf die Bearbeitungszeiten im Kundenservice aus, reduziert Reklamationsaufkommen und steigert damit nachhaltig unsere Kundenzufriedenheit.

Dieter Springer, Energiewirtschaftliche Marktkommunikation, Kelag AG

DSC-Lösung zur Netznutzungsabrechnung

Weiterverrechnung von Netznutzungsentgelten an Endverbraucher mit RLM-Abnahmestellen

Herausforderung Netznutzungsabrechnung – Ein großer und fortwährender Aufwandstreiber für Strom- und Gaslieferanten ist die Ermittlung der Netzkosten und deren Weiterberechnung im Rahmen der Lieferabrechnung an den Endkunden. Gängige Praxis ist in diesem Kontext das Nachbauen der regional abhängigen Netzabrechnung, häufig verbunden mit einer Anbindung an externe Datenbanken zur Ermittlung der gültigen Preise. Nicht selten kommt es vor, dass (bedingt durch ungenauen Nachbau) fehlerhafte Netznutzungsabrechnungen durch den Lieferanten weitergegeben werden. Deren Korrektur im Rahmen der jährlichen Endabrechnung ist nicht immer sichergestellt. Daraus resultiert ein erhöhtes Aufkommen an Kundenreklamationen und damit an manuellen Korrekturabrechnungen. Insbesondere durch die zunehmende Individualisierung von Netzabrechnungsmodalitäten im Bereich RLM und durch eine stetig wachsende Komplexität der tariflichen Anforderungen entsteht ein kontinuierlich ansteigender Aufwand für die Ermittlung der korrigierten Netznutzungsentgelte zur Weiterberechnung. Als jüngste Beispiele hierfür dienen die neuerdings relevanten, komplexen Modelle zur atypischen Netznutzung oder auch die mit dem neuen Lieferantenrahmenvertrag verbundenen Abrechnungsspezialitäten. Auch vor dem Druck steigender Kundenrückfragen und dem daraus resultierenden manuellen Korrekturaufwand ist also eine Lösung gefragt, die den Rechnungsstellungsprozess in puncto Qualität und Aufwand optimiert.

DSC-Lösung – Qualität erhöhen und Aufwand reduzieren

In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus der Versorgungswirtschaft hat DSC eine Lösung entwickelt, die diesen Anforderungen gerecht wird und sich auch in der Praxis bereits bewährt hat. Unser Produkt ermöglicht eine elegante 1:1-Weiterreichung der elektronisch eingegangenen Netzbetreiberrechnung und garantiert somit eine Berechnung der exakten RLM-Netzkosten, ohne sich dabei mit inhaltlichen oder preislichen Gegebenheiten der Netzmodelle befassen zu müssen.

Die DSC-Lösung stellt einen Durchbruch in der RLM-Netzkostenberechnung auf Lieferseite dar und bietet sowohl technisch als auch prozessual immense Vorteile.

Vorteile und Leistungsmerkmale
  • Deutlich reduzierte Aufwände für Ausweis/Weiterberechnung von Netznutzungsabrechnungen
  • Qualitätssteigerung im Rechnungsstellungsprozess
  • Erhöhte Kundenzufriedenheit durch korrekte Rechnungen
  • Vereinfachung der Abrechnungslandschaft im Lieferantensystem durch vollständige Entkopplung von Netzgegebenheiten
  • Geringer, einmaliger Implementierungsaufwand, um für alle Netze
    für alle Zukunft gewappnet zu sein
  • Direkte Weiterberechnung unter Berücksichtigung individueller Inhalte
  • Kein manueller Nachbearbeitungsaufwand (Korrekturrechnungen)
  • Abwicklung von Kundenreklamationen direkt über den Netzbetreiber
  • Entlastung der Sachbearbeitung
  • Automatische Berücksichtigung von Storno-/Neuberechnungen bei Monatsabrechnung
  • Keine externen Preisdatenbanken vonnöten

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