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Für die Zukunft gerüstet!

RTP-Abrechnung schafft Mehrwert!

Obwohl die Abrechnung bei Lastgangmessung mittels Real Time Pricing (RTP) erhebliche Vorteile mit sich bringt, wird diese Methode in der Versorgungswirtschaft bisher kaum genutzt, und auch in der Fachpresse finden sich aktuell nur wenige Informationen zu diesem Thema.

Aus diesem Grund veranstaltete DSC im Juli 2006 einen Infotag zum Thema RTP-Abrechnung und Formale Begriffsanalyse. Unser Infotag vermittelte einen Eindruck, welche neuen Möglichkeiten durch die Einführung der RTP-Abrechnung geschaffen werden können und wie Unternehmen davon profitieren können. Ferner wurden neue Methoden der Datenanalyse vorgestellt.

RTP-Abrechnung

Die klassische Abrechnung bei Lastgangmessung in SAP for Utilities erfolgt über Ableseergebnisse zu Beginn und Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode. Die Abbildung eines gemessenen Lastgangs mit fest definierter Intervall-Länge auf diskrete Werte ist dabei mit einem gewissen Vorverarbeitungsaufwand verbunden. Produkte mit an die Strombörse gekoppelten Abrechnungspreisen, die Abbildung komplexer Verträge mit festen Programmlieferungen und zusätzlichen Teilbezügen sowie auch die Abbildung kundenindividueller Tarifzeiten sind bereits vorhanden, werden jedoch zumeist über einen manuellen Prozess bzw. über MS Excel abgerechnet. Auch die Ermittlung periodengenauer Ableseergebnisse stellt sich aktuell problematisch dar. Durch die RTP-Abrechnung ist es möglich, die abrechnungsrelevanten Messwerte direkt aus dem im System hinterlegten Lastgang zu ermitteln und abzurechnen; der Vorverarbeitungsaufwand entfällt, eine periodengenaue Verbrauchsabrechnung wird ermöglicht (ZFA-Anbindung). Außerdem wird der Grundstein für die Anwendung gänzlich neuer Abrechnungsmodelle (Spotmengenabrechnung, 15-min Preisprofile, zeitgleiches Maximum bei Hinterschaltung, ...) sowohl auf Netz- als auch auf Vertriebsseite gelegt .

Die RTP-Abrechnung ist nicht an eine Vollausprägung von SAP EDM gebunden, sondern kann - mit geringem Implementierungsaufwand - auch mit einem bestehenden externen EDM-System realisiert werden. Im Rahmen des Infotags wurden beide Möglichkeiten anhand von Praxisbeispielen erläutert.

Formale Begriffsanalyse

Zur computergestützten Analyse von Daten hat DSC Verfahren implementiert, die der aktuellen Forschung im Gebiet "Formale Begriffsanalyse" entstammen. Damit lassen sich ganz ungewöhnliche Sichten auf die Ergebnisse einer Datenerhebung erzeugen, die einen echten Mehrwert im Vergleich zur klassischen Listendarstellung bieten. Im Rahmen des Infotags wurde die neue Methodik erläutert, und es wurden einige Beispielanwendungen aus dem Umfeld der Abrechnung vorgestellt.

 

 

Ihre Vorteile auf einen Blick:

flexible Produktgestaltung
höhere Transparenz
geringerer Datenaufwand
Wegfall der Vorverarbeitung
exakt periodengenaue Messwerte

 

 

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