Digitalisierung der Energiewende vom Interimsmodell zum Zielmodell

Das Interimsmodell

Das Interimsmodell sollte laut BDEW dazu dienen, intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen in die bestehenden Marktprozesse zu integrieren.

Die Erarbeitung der Prozessvorschläge erfolgte unter verschiedenen Prämissen: .

  • Schaffung einer Basis, um einen Mehrwert für den Anschlussnutzer zu ermöglichen

  • Weitestgehende Beibehaltung bestehender, am Markt etablierter Marktprozesse im Interimsmodell (minimal-invasive Anpassungen)

  • Möglichst Vermeidung der Entwicklung von Prozessen, die ausschließlich für das Interimsmodell Anwendung finden

Die beteiligten Verbände (BDEW/VKU) haben umfangreiche und fundierte Änderungen des Gesetzesentwurfs gefordert und vorgeschlagen. All das wurde durch die Bundesnetzagentur aufgenommen und bewertet und floss anschließend in die Überarbeitung der bestehenden Prozesse (GPKE, MPES, WiM) mit ein. Neben dem neuen Marktrollenmodell (Marktlokation/Messlokation) ist bis zum 1. Februar 2018 noch eine Vielzahl weiterer Anforderungen umzusetzen.

Als zertifizierter SAP-Implementierungspartner für die Contract Conversion Workbench (CCW) unterstützt DSC Sie nicht nur bei der Stammdatenumstellung (MeLo/MaLo) sondern auch bei der prozessualen Umsetzung des Interimsmodells.

 

 

Das Zielmodell

Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Digitalisierung der Energiewende

Rahmen und Eckpunkte des Zielmodells wurden von der Bundesnetzagentur bereits festgelegt. Der Fahrplan sieht aktuell eine stufenweise Einführung zur alleinigen Anwendung ab 2020 vor.

Anhand der Leitplanken wird schnell sehr deutlich, dass bald eine Vielzahl neuer Prozesse implementiert werden muss und somit große Anforderungen auf Ihre IT zukommen werden. Dass die IT dabei eine zentrale Rolle einnehmen wird, versteht sich von selbst, denn nur eine leistungsstarke IT mit maßgeschneiderten Lösungen ist in der Lage, Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

Nutzen Sie die Zeit und stellen Sie mit unseren Experten Ihre  IT-Infrastruktur und Ihre Softwarelösungen auf den Prüfstand, damit bei Bedarf einem Einstieg in SAP S/4 HANA nichts entgegensteht.

DSC unterstützt Sie dabei und zeigt Wege auf, wie ein reibungsloser Umstieg gelingen kann. In gemeinsamen Workshops erarbeiten wir Handlungsempfehlungen, um Ihre IT für die Zukunft fit zu machen.


Unser Umsetzungspaket behinhaltet die Betrachtung folgender Themenspektren:

  • Wie sieht die gegenwärtige Abbildung des MSB bei Ihnen vor Ort aus, und wie haben Sie diese Rolle ausgeprägt, bzw. welche Softwarelösungen existieren?

  • Wie sieht Ihre Migrationsstrategie auf SAP S/4HANA aus (wollen/müssen Sie)?

  • Big Data ist in aller Munde, aber welchen Nutzen können EVU daraus ziehen, und wie kommen Sie zu der Auswertung großer Datenmengen (Aufbau IT-Infrastruktur)?

  • Welche Rolle können SaaS-Lösungen in der Cloud für Sie spielen, und was bietet SAP für Energieversorger an?

  • Was haben Sie im Interimsmodell bereits implementiert, was fehlt noch, und was werden Sie im Zielmodell höchstwahrscheinlich noch implementieren müssen?

  • Automatisierung bedeutet vor allem den Einsatz künstlicher Intelligenz. Wir zeigen Ihnen anhand praxisnaher Beispiele, wie Sie die Methoden des 'maschinellen Lernens' gewinnbringend für sich einsetzen können.

 

 

 

SAP Intelligent Metering for German Energy Utilities (IM4G)

Ihr individueller Weg zur digitalen Energiewende

DSC beschränkt sich nicht auf die reine Implementierung der SAP IM4G-Funktionalitäten.

Wir gehen weiter und beraten unsere Kunden auch beim Aufbau einer technischen Infrastruktur oder bei der Auswahl der notwendigen Softwarelösungen.

Bereits frühzeitig haben wir in unseren Systemen einen Prototypen für SAP AMI und SAP IM4G implementiert, der über eine SAP PI an beliebige MDM- bzw. GWA-Systeme angebunden werden kann.

Die gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich Systemarchitektur, Funktionalität und SAP-Integration kommen unseren Kunden nun in aktuellen Projekten zugute.

DSC-Beratungs- und Umsetzungspaket zur IM4G-Implementierung

Analyse/Vorbereitungsphase

  • Unterstützung des Anforderungsmanagements
  • Erarbeitung der individuell erforderlichen IT-Infrastruktur (Gateway Administrator, Performanceanalyse, Archivierungskonzept etc.)
  • Rollenverständnis/-abgrenzung innerhalb der SmartMeter-Prozesse für Verteilnetzbetreiber, Messstellenbetreiber, Messdienstleister und Lieferanten
  • Analyse bereits implementierter WiM- und GPKEProzesse und Abhängigkeiten zu anderen Prozessen inkl. Marktkommunikation

Konzeption und Implementierung

  • Erstellen des Umsetzungsfeinkonzepts
  • Implementierung SAP IM4G / Konfiguration SAP AMI:

    • Abbildung der neuen Prozesse in SAP for Utilities inklusive SAP CRM-System
    • Einrichtung ToU-Schnittstelle und Kommunikation mit dem Gateway-Administrator

  • Beratung beim Aufbau der technischen Infrastruktur (IT-Landschaft, MDM-System/MDUS, AMI-Systeme, Smart Meter, MUC, Gateway)
  • Implementierung SAP GM 2.0 (WiM) für die Wechselprozesse im Messwesen
  • Implementierung SAP MOS Billing für die Abrechnung der Messentgelte
  • Definition von Testszenarien
  • Projektleitung
Produkt-Nr.: 1999