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STAWAG Stadwerke
Aachen AG
Vorreiter
in Sachen Energiedatenmanagement (EDM)
DSC
legt Grundlagen für Abrechnungsprozesse nach VV2+
bei STAWAG
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Als eines der ersten
Unternehmen realisierte die STAWAG Stadtwerke Aachen AG die
Einführung des SAP Energiedaten-Management (SAP EDM)
im Umfeld eines 2-Vertrags-Modell. Mit den getrennt eingerichteten
Buchungskreisen für Netz und Vertrieb ist ein erster
großer Schritt für die Umsetzung der Anforderungen
des Unbundling getan. Durch die nahtlose Integration in das
Kundeninformations- und Abrechnungssystem SAP for Utilities
können mittels SAP EDM auch die weiterführenden
Prozesse der Verbändevereinbarung II abgebildet werden
Große Flexibilität
ist eine der wichtigsten Anforderungen, die Versorgungsunternehmen
an eine Branchensoftware aktuell stellen. Kein Wunder, ändern
sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen doch inzwischen relativ
kurzfristig. Für diese Herausforderung hat sich die STAWAG
Stadtwerke Aachen AG gerüstet. Durch die gemeinsam mit
der DSC Unternehmensberatung und Software GmbH durchgeführte
Einführung von SAP for Utilities in einem 2-Vertrags-Modell
mit getrennten Buchungskreisen sind beispielsweise die aktuellen
Unbundling-Anforderungen keine unlösbare Anforderung
mehr, sondern Realität. Denn: Mit der neuen IT-Lösung
können die in einem Versorgungsunternehmen gebündelt
anfallenden Aufgabenstellungen getrennt abgebildet werden.
Diese Vorteile machte
man sich bei der SAP-EDM-Einführung voll zu Nutze. „Wir
haben ein 1-Mandanten-/2-Vertrags-Modell abgebildet. Das bedeutet,
für jeden Kunden wurde ein Netzvertrag und ein Vertriebsvertrag
hinterlegt. Liegt beispielsweise ein Kunde im Netz der STAWAG,
wird aber nicht von dieser versorgt, ist nur der Netzvertrag
aktiviert“, erklärt Stefan Ohmen, Projektleiter
SAP EDM der Abteilung Netznutzungsmanagement bei STAWAG. In
diesem sind dann alle Verbrauchsfaktoren und Profile hinterlegt.
So wird gewährleistet, dass alle Kunden mit ihrem Verbrauch
in die Bilanzierung einbezogen werden. „SAP EDM
unterstützt uns dabei, immer umfangreicher werdende Anforderungen
zu bewältigen. In unserem Netz sind rund 35 Lieferanten
tätig, die rund 2.500 bis 3.000 Kunden beliefern. EDM
hilft uns, die Daten aufzubereiten, sie richtig zuzuordnen
und entsprechend die Informationen für die Lieferanten
zu erzeugen“, so Stefan Ohmen weiter. Die Integration
von Kundeninformations- und Abrechnungssystem sowie dem Energiedatenmanagement
vermindert Redundanzen sowohl in den Daten als auch in den
Prozessabläufen. Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen,
um Netzbilanzierung, Datenversand und Kundenwechselprozesse
nach VV II+ effizient abzuwickeln.
Sowohl mit dem System als auch mit den Beratungsleistungen
bei der Einführung zeigte sich Projektleiter Stefan Ohmen
besonders zufrieden. Als „fruchtbar und gut“ bezeichnete
er abschließend die Zusammenarbeit mit DSC in diesem
Teilabschnitt des Projekts. Vor allem die Branchenkompetenz
und der enge Kontakt des IT-Dienstleisters zu SAP wirkten
sich sehr vorteilhaft auf die Einführung aus. So konnten
Anforderungen der Anwender an das EDM-System einfach und schnell
übermittelt und innerhalb kürzester Zeit umgesetzt
werden.
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